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Viel zu notieren hatte UWG-Gemeinderat Sepp Fischer in seinem Büchlein auf der Tour durch Thalham.
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Früher ein Spielplatz, jetzt eine verwilderte Brachfläche. Auch dieses Fleckchen stört die Thalhamer.
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Erst am Tag vor der Besichtigung war ein neues Geländer angebracht worden. Endlich – nach einem Jahr.
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Richtige Grünpflege sieht anders aus als diese eingewachsene Parkbank, kritisieren die Bewohner von Thalham.

UWG schauen sich in Thalham um

Eine Tour der Ärgernisse und Missstände

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Eigentlich sollte ein Spaziergang ja erholsam sein. Am Donnerstag war das Abschreiten von Thalham aber eher eine Aneinanderreihung von Ärgernissen. UWG-Vertreter hörten sich die Klagen der Bewohner an.

Thalham – Dass die Volksseele in Thalham kocht, ist nicht neu. Immer wieder gab und gibt es Beschwerden aus den Reihen der Bewohner darüber, dass man sich von der Gemeinde Attenkirchen stiefmütterlich behandelt fühlt. „Das hat sich ganz schön aufgeschaukelt“, stellte nun Gemeinderat Sepp Fischer von der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) zu der Entwicklung in den vergangenen Monaten fest, als seine Gruppierung am Donnerstag zum Rundgang durch den Ortsteil geladen hatte. Und Fischer hatte viel zu notieren in seinem Büchlein – Missstände, die man zusammenfassen und in schriftlicher Form dem Bürgermeister übergeben werde.

Eines stellten die rund 20 Bewohner, die die „Tour de Thalham“ mitmachten, gleich zu Beginn fest: In den letzten Tagen sei vom Bauhof und von der von der Gemeinde für die Grünpflege beauftragten Firma noch einiges getan worden, um manche Missstände wenigstens ansatzweise zu beheben. „Da hat die Ankündigung der Begehung schon gewirkt“, mutmaßte denn auch ein Thalhamer.

Und dann ging es los: An vielen Stellen war der Zustand der Straßen beklagenswert, manchmal – vor allem für Radfahrer – schon fast gefährlich. An anderer Stelle wurde thematisiert, dass eine ganze „Allee“ von Japanischen Zierkirschen der Axt zum Opfer gefallen sei und man doch bitte gerne eine Ersatzpflanzung haben wolle. Dann ging es an vielen Ecken und Stellen um Wildwuchs. Überhaupt: Die Klagen über eine extrem mangelhafte Pflege der Gemeinschaftsflächen waren zahlreich: „Der Dreck liegt überall“, sagte ein Bewohner und verwies auf Baumschnitt, Gras und sonstige „Grünabfälle“. Ein andere Thalhamer zeigte auf eine Abflussrinne, die er entlang seines Grundstücks selbst und eigenhändig freigeräumt habe – und davon sogar Blasen an den Händen hatte.

Dann waren da die Spielplätze, von denen einer, weil die Geräte so marode waren, abgebaut worden sei. Seitdem sei es eine ungepflegte Brachfläche. Dann war da eine Betontreppe, bei der das Geländer seit über einem Jahr völlig marode gewesen sei. Am Tag vor der Begehung sei ein neues Geländer installiert worden. Und so ging es immer weiter. Wie gesagt: Sepp Fischer hatten viel zu notieren.

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