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Mehr Sicherheit für Kinder und Senioren: „Zone 30“ am Hochfeld in Au

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Auf die neue „Tempo 30“-Zone machte Bürgermeister Hans Sailer (l.) beim Pressetermin aufmerksam – im Beisein der Bauhofmitarbeiter Alexander Hornberger und Günter Bauer sowie Tahnee Mills vom Ordnungsamt (weiter v. l.).
Auf die neue „Tempo 30“-Zone machte Bürgermeister Hans Sailer (l.) beim Pressetermin aufmerksam – im Beisein der Bauhofmitarbeiter Alexander Hornberger und Günter Bauer sowie Tahnee Mills vom Ordnungsamt (weiter v. l.). © Hellerbrand

Mit Rücksicht auf die Kinder und Senioren hat der Markt Au das gesamte „Hochfeld“ in Au zur „Zone 30“ erklärt. Die entsprechende Beschilderung wurde kürzlich vorgenommen.

Au/Hallertau – Vorsicht Autofahrer, denn sonst geht’s an den Geldbeutel. Grund ist die neue Verkehrsordnung in Au, die den gesamten südlichen Marktbereich betrifft. Genauer gesagt das „Hochfeld“ – sprich der Bereich der Hochfeldstraße, beginnend an der Abzweigung der Tankstelle Heigl bis zur Einmündung Pfaffenhofener Straße auf Höhe des Reitplatzes. Hier wurde kürzlich eine „Zone 30“ ausgewiesen.

Weil sich die Beschwerden über die Zunahme des Verkehrsflusses in diesem Bereich gehäuft hatten und sich zudem verschiedene öffentliche Einrichtungen in dem Wohngebiet befinden, fällte der Marktrat den Beschluss zur generellen „Tempo 30“-Zone in dem gesamten Gebiet. Hierzu war das Aufstellen von drei „Tempo 30“-Schildern notwendig, nämlich am Standort Zarrerweg, an der Hamppstraße am ehemaligen Postgebäude sowie an der Einmündung Pfaffenhofener Straße an der Pferdekoppel.

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Daneben wurde die komplette Obere Hauptstraße zur „Tempo 30-Zone“ umbeschildert, wo bis dato nur um eine „freiwillige“ Geschwindigkeitsreduzierung gebeten wurde. Neue Schilder auf Höhe des einstigen Anwesens Krafft/Alveni-Jugendhaus sowie an der Kooperator-Schmid-Straße auf Höhe Pfarrergarten waren hierzu nötig, wodurch nun automatisch die Schilder an den Zufahrten an der Schlesischen Straße gegenüber dem Rathaus sowie an der Gabelsberger Straße abgebaut werden konnte. Die Folgen: Neben dem Einhalten der Geschwindigkeit gilt nach wie vor auch die „Rechts-vor-links“-Regelung in dem Bereich, was die Verkehrsteilnehmer zu enormer Vorsicht zwingen dürfte.

Der Marktrat sah die neuerliche Überarbeitung des Verkehrskonzepts dringend erforderlich, da sich in dem Bereich auch die Grundschule, die Realschule und der Kindergarten „Am Vogelhölzl“ sowie das Seniorenheim befinden. Belassen wurden hingegen bisherige „Tempo 20“-Zonen sowie verkehrsberuhigte Bereiche an sensiblem Straßen und Wegen, um besonders Kinder und ältere Bürger zu schützen.

Seitens der Polizei Moosburg kam eine positive Stellungnahme zur neuen Verkehrsanordnung, wie Bürgermeister Hans Sailer beim offiziellen Pressetermin mitteilte. Neben dem Marktoberhaupt waren hier auch Bauhofleiter Günter Bauer sowie Stellvertreter Alexander Hornberger zugegen, ferner Tahnee Mills vom Ordnungsamt. Letztgenannte kündigte an, dass die Einhaltung der neuen Regeln mit Sicherheit kontrolliert werde, wobei die Marktgemeinde als Mitglied der kommunalen Verkehrsüberwachung auch über die notwendigen Instrumente verfüge.

Martin Hellerbrand

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