Jemand hält eine Schreckschusswaffe in der Hand
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Schüsse haben in Au/Hallertau einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Größere Gruppe geflüchtet

Schüsse in Au/Hallertau: Polizei fahndet mit Großaufgebot - Zeugen berichten von Streitszenen

  • Armin Forster
    vonArmin Forster
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Nachdem ein Streit eskaliert ist, wurden in Au/Hallertau Schüsse abgefeuert. Die Polizei fahndet bislang vergeblich nach den Tätern - und sucht nun nach Zeugen.

  • Auf Höhe einer Bushaltestelle fielen in der Nacht zum Sonntag in Au in der Hallertau Schüsse.
  • Vorausgegangen ist offenbar ein Streit einer größeren Personengruppe.
  • Die Polizei fahndet nun nach den Beteiligten.

Au/Hallertau - Große Aufregung herrschte in der vergangenen Nacht zum Sonntag im Markt Au in der Hallertau: Wie die Polizei Moosburg berichtet, waren kurz nach Mitternacht auf Höhe einer Bushaltestelle an der Moosburger Straße/Ecke Keltenweg Schüsse gefallen. Anwohner verständigten daraufhin die Polizei. Die rückte mit einem Großaufgebot an.

Au in der Hallertau: Schüsse auf Höhe einer Bushaltestelle - Polizei rückt mit Großaufgebot aus

Die Mitteiler hatten den Beamten laut Bericht gemeldet, dass sie zuvor eine größere Gruppe von rund zehn Personen an der Bushaltestelle beobachten konnten. Offenbar gerieten diese in einen Streit, wobei eine Person dann mit einer Pistole in Richtung Keltenweg zielte und zwei Mal abfeuerte.

Anschließend entfernten sich alle Beteiligten zu Fuß in sämtliche Richtungen, ebenso soll ein dunkles Auto in Richtung Nandlstadt geflüchtet sein. Als die Polizei am Ereignisort wenig später eintraf, konnten zwei Neun-Millimeter-Knallkartuschen einer Schreckschusswaffe aufgefunden werden.

Nach Schüssen in Au: Polizei fahndet mit 15 Streifenwagen - Suche läuft ergebnislos

Die Polizei startete umgehend eine Großfahndung, an der 15 Streifenbesatzungen beteiligt waren. Wie zu erfahren war, hatten sich auch Hundeführer an der Aktion beteiligt. Die Absuche der Region verlief jedoch ergebnislos: Bis dato konnte kein Beteiligter festgestellt werden.

Es werde deshalb davon ausgegangen, dass niemand verletzt worden sei, heißt es im Bericht. Zu den rechtlichen Hintergründen teilt die PI Moosburg mit, dass das Mitführen, Abfeuern und Besitzen einer solchen Schreckschusswaffe eine entsprechende Erlaubnis und einen Waffenschein erfordere.

Schüsse in Au: Polizei vermutet keine Verletzten

In Eching ist vergangene Woche ein junger Mann bei einem Autounfall gestorben. Nun hat die Polizei den 19-jährigen Fahrer des 560 PS starken BMW M5 verhaftet. Denn: Sie vermutet ein illegales Rennen. Auch in der Hallertau-Gemeinde Attenkirchen hat ein Fahranfänger einen Verkehrsunfall verursacht: Der 18-Jährige verlor die Kontrolle über seinen Wagen, geriet von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Telefonmast. Als die Polizei eintraf, kamen die Beamten rasch der Ursache auf den Grund.

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