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Neugestaltung: So könnte die Hauptstraße mitten in Au einmal aussehen. 

Hauptstraße in Au/Hallertau wird umgestaltet

Wegweisende Planung für eine attraktive Ortsmitte im Markt

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Der nächste Schritt ist getan: Am Dienstag hat der Marktgemeinderat Au den durchgearbeiteten Vorentwurf für die Neugestaltung der Oberen und Unteren Hauptstraße im Markt Au gesehen – und mit großer Zustimmung genehmigt. Für die Planer und Landschaftsarchitekten von Terra Nova gab es sogar Applaus. Mit dem Beschluss wurden nicht nur die Weichen für das Projekt gestellt, das in den Jahren 2019 bis 2021 realisiert werden soll, sondern wurden auch Gelder in Höhe von rund sechs Millionen Euro locker gemacht. So teuer wird die Umgestaltung der Hauptstraße in Au nämlich.

Au/Hallertau – Die Ortsmitte von Au muss attraktiv werden, die Hauptstraße muss völlig umgebaut und neu gestaltet werden, auch die Wege entlang der Grünräume und der Gewässer müssen verbunden werden. Das waren einige der zentralen Forderungen, die der Wettbewerb vorgegeben hatte. Das Gestaltungskonzept sah eine wechselseitige Parkierung zur Geschwindigkeitsregulierung vor, Straßen und Plätze sollten als einheitliches Element gestaltet werden, das Ortszentrum „ablesbar und signifikant“ sein.

Der Vorentwurf sieht jetzt nicht nur drei Bauabschnitte vor – beginnend im Westen, gefolgt von der Hauptstraße in der Mitte, bis nach Osten –, sondern auch einen Zeitplan: Mit Bauabschnitt 1 soll 2019 begonnen werden, mit Bauabschnitt 2 im Jahr darauf, Abschnitt 3 soll 2021 folgen.

Der den Gemeinderäten vorgelegte Vorentwurf zeigte auch auf, wie breit die Fahrbahn werde, wie groß die Pflastersteine sein werden, wie Bänke und Mülleimer aussehen könnten. Und für alles – auch für die Einfriedungen, Gebäudesockel und Straßenbäume – gab es jede Menge Fotos. Außerdem legte Terra Nova zwei Beispiele vor, bei denen die Umgestaltung der Dorfmitte und der Hauptstraße gelungen sei: Da war der Altmarkt in Kirchdorf (Gemeinde Schmalkalden) und da war die Neugestaltung der Ortsmitte von Straß (Gemeinde Burgheim).

Und dann waren da schließlich noch die Kosten: Als Projektkosten für Bauabschnitt 1 wurden 2,06 Millionen Euro genannt, Bauabschnitt 2 dürfte 1,87 Millionen Euro kosten, Bauabschnitt 3 schließlich rund zwei Millionen Euro. Auf Basis dieses ausgearbeiteten Vorentwurfs wird das Projekt nun vorangetrieben.

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