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Zeugen einer Erfolgsgeschichte: Das 20-Jährige der FWG Au feierten (v. l.) Vize-Landrat Rupert Scholz , Bürgermeister Karl Ecker, der ehemalige Bürgermeister Horst Heidecker, Bezirksrätin Marianne Heigl, MdL Benno Zierer, FWG-Vorsitzende Erika Wittstock-Spona, FW-Kreisvorsitzende Maria Scharlach und Alt-Landrat Manfred Pointner.

Jubiläum

"Bekenntnis zur Bürgerpolitik": FWG Au feiern 20-jähriges Bestehen

Au/Hallertau - Auf eine Erfolgsgeschichte mit vielen erreichten Meilensteinen hat die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Au zurückgeblickt. Zum 20-jährigem Jubiläum des Vereins wollten viele gratulieren.

Ausgelassene Stimmung herrschte am Freitagabend im Gasthaus Rosenwirt in Au, dessen Saal voll besetzt war. Alte Zeitungsartikel aus der Anfangszeit dokumentierten den manchmal steinigen, jedoch stetig erfolgreichen Weg der Mitglieder. „20 Jahre sind ein überschaubarer Zeitraum“, sagte Bürgermeister Karl Ecker zur Begrüßung der Gäste. „Diese Zeit ist aber gefühlt weitaus mehr, betrachtet man die Arbeit und das Erreichte seit 1996.“ Dem Bürgermeister zufolge sei der Schlüssel zum Erfolg die Bekenntnis zur Bürger- statt zur Parteipolitik gewesen: „Wir haben den Menschen in Au keine überzogenen Versprechungen gemacht.“ Mit „viel Fleiß und Unterstützung der richtigen Leute“ konnte die FWG in kurzer Zeit viele Ziele erreichen.

Auch Erika Wittstock-Spona, Vorsitzende der FWG, blickte mit Stolz auf die vergangenen Jahrzehnte zurück: „Was für eine Wahnsinnszeit!“ Als Höhepunkt der Vereinsgeschichte nannte sie die Umgestaltung der Mehrzweckhalle, der heutigen Hopfenlandhalle, die Umfahrung des Marktes Au und den erfolgreichen Kampf um die Realschule in Au. Alle Vorhaben konnten laut der Vorsitzenden mit Engagement, Arbeitseinsatz und einem langem Atem seitens der FWG realisiert werden. Im Herbst wird endlich der Unterricht an der Realschule Hallertau beginnen. Als nächstes wichtiges Projekt steht die Innerortsgestaltung ganz oben auf der Liste. „Die Arbeit geht nicht aus“, meinte Wittstock-Spona lachend.

Über einen Besuch freute sich der Bürgermeister ganz besondern: Manfred Pointner, ehemaliger Landrat, ließ es sich nicht nehmen, der FWG persönlich zu gratulieren. „Unser erstes Treffen war auch hier im Rosenwirt“, erinnerte sich Ecker. Er lobte die Offenheit Pointners gegenüber dem damals noch recht jungen Bürgermeister. „Ich durfte einen Landrat auf Augenhöhe kennenlernen, der mir ein guter Ratgeber und Lehrer war und so entwickelte sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die ich in der Politik nicht allzu häufig antreffen durfte und darf.“ Für Ecker eine glückliche Voraussetzung für die Arbeit in Au, im Rathaus und bei der FWG.

Ehrungen

Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden Gerhard Heil, Heiner Barth, Fritz Briem, Horst Heidecker, Franz Deutsch, Rainer Nitzgen, Karl Ecker, Rita Briem und Gabriele Nitzgen gewürdigt. Für 10-jährige Mitgliedschaft erhielt Hermann Arnold ein Dankeschön.

Anna Schledzinski

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