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Symbolischer Spatenstich fürs schnelle Internet: (v. l.) Martin Treffer, Karl Ecker, Breitbandpatin Helga Eisenmann, Verwaltungsstellenleiter Konrad Goldbrunner, Helmut Kiening und Herbert Schwarz trotzten am Montag für ein Foto den Wetterkapriolen.

Schnelles Internet für die Marktgemeinde

Breitbandausbau gestartet: Bald surfen die Auer via Glasfaser

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In Au hat der Breitbandausbau begonnen. 45 Kilometer Glasfaserkabel sollen bald zeitgemäße Internet-Geschwindigkeiten ermöglichen. Einen Termin gibt es auch schon.

„An allen Ecken und Enden“ werde zwar schon gearbeitet, hat Bürgermeister Karl Ecker festgestellt. Doch erst am Montagnachmittag fiel der offizielle Startschuss zu den Bauarbeiten für das schnelle Internet im Markt Au. Im strömenden Regen hatten sich Vertreter der Telekom, der Verwaltung und der Baufirma zwischen Osterwaal und Haarbach getroffen, um symbolisch zur Schaufel zu greifen. „Regen bringt Segen“, gewann Bürgermeister Ecker dem Wetter wenigstens etwas Gutes ab.

45 Kilometer Glasfaserkabel und 22 Verteiler werden jetzt also verbaut, damit rund 2350 Haushalte im Markt Au mit bis zu 50 Mbit/s surfen können. Damit sind dann Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich, das Streamen von Musik und Videos oder auch das Speichern in der Cloud wird deutlich bequemer. Ecker war froh, dass nun endlich mit den Arbeiten begonnen werde, auf deren Ende er und die Auer Bürger schon sehnlichst warten.

Der Termin für das Highspeed-Internet steht bereits fest

Wann es so weit sein wird, erläuterte der technische Leiter der Telekom, Martin Treffer, am Montag: Die eigentlichen Bauarbeiten werden Anfang August beendet sein – sofern das Wetter einigermaßen mitspielt –, dann werden noch technische Anlagen errichtet, sodass ab 6. November 2017 in Au schnelles DSL zur Verfügung steht. Herbert Schwarz, der Bauleiter der ausführenden Firma Diermeier, betonte, man versuche, solche Regentage wie gestern, an denen ein Arbeiten völlig unmöglich sei, an Samstagen wieder „hereinzuarbeiten“. Mit drei Kolonnen sei man derzeit im Einsatz: „Da geht dann schon was.“ Und auch Helmut Kiening, der Regionalmanager der Deutschen Telekom, war zuversichtlich, dass man den Zeitplan einhalten könne.

Karl Ecker konnte die Vertreter der Baufirma und der Telekom beruhigen: „Ab nächster Woche wird das Wetter gut“, so seine ganz persönliche Prognose. Und das ist notwendig. Denn die Bürger hätten bereits registriert, dass an einigen Stellen schon gearbeitet werde. Und jetzt wollten sie laut Ecker natürlich auch wissen, wann das Projekt denn fertig sei. Seit Montag steht es fest: am 6. November.

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