Die Fotos vom Dellnhauser Volksmusikfest 2017.
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Die Fotos vom Dellnhauser Volksmusikfest 2017.

Riesen Andrang am Wochenende in Au

Dellnhauser Volksmusikfest: In der Liebe zur Musik vereint

Harmonische Klänge, fesche Trachtengewänder und tolle Stimmung: So lässt sich das Wochenende beim Dellnhauser Volksmusikfest in Au bilanzieren. Hier lesen Sie, was alles geboten war.

Au/Hallertau – Im siebten Volksmusikhimmel schwebte Au am Wochenende: Beim achten Dellnhauser Volksmusikfest kamen Liebhaber von Blas- und Volksmusikklängen so richtig auf ihre Kosten. Auch das Wirtshaussingen, die Trachten-Modenschau, diverse Tanzrunden, der Handwerkermarkt sowie die Messfeier am Sonntag waren sehr gut besucht. Die vereinzelten Regenschauer konnten dem Fest nichts anhaben.

Bestes Beispiel dafür war der Frühaufsteher-Volkstanz am Sonntag: Jede Menge Tanzbegeisterte waren hierfür extra zeitig aus den Federn gehüpft, um pünktlich ab sechs Uhr die Hüften kreisen zu lassen. Unter der Anleitung von Tanzmeisterin Katharina Mayer ging es dann buchstäblich rund, als Frauen und Männer in Dirndl und Lederhose zwischen Schloss und idyllischer Parkanlage loslegten. Für die passenden Töne sorgten die Dellnhauser Musikanten um Fest-Organisator Michael Eberwein. Dass ab 9 Uhr der Regen einsetzte, tat der Stimmung keinen Abbruch: Ein echter Volkstänzer ist nicht aus Zucker.

Video-Spaziergang übers Dellnhauser Volksmusikfest 2017

Dem morgendlichen Tanz-Akt vor dem Schloss folgte ab 10 Uhr eine Messfeier auf dem Marktplatz. Dort zahlte sich der Weitblick der Abensquell-Schützen aus, die die Bühne am Marktplatz bewirtschafteten und den Bereich im Vorfeld mit einem Zelt Wetter-unabhängig gemacht hatten. Über 500 Besucher wohnten so trockenen Fußes dem Gottesdienst bei, den Pfarrer Berthold Heller zelebrierte und der dank des Mitwirkens von Christa Forster, Martin Möller und Günter Herdin als Vertreter der evangelischen Kirche sogar ökumenisch verlief. „Möge die Liebe zur Musik alle vereinen und Grenzen zwischen den Menschen auslöschen“, lautete eine der Fürbitten, die die Stimmung des gesamten Volksmusikfests auf den Punkt brachte.

Nur eine Werbeaktion führte zu Misstönen

Dass das keine leeren Worthülsen waren, zeigte bereits der Samstag. Da wollten Vertreter einer Partei die Gelegenheit nutzen, um ihr Werbematerial an den Tischen der Musikliebhaber an den Mann zu bringen. Grund genug für Abensquell-Ehrenschützenmeister Anton Kuffer, dem Treiben ohne Alternative ein Ende zu machen. Eine klare Ansage gab es auch von Moderator Hans Neumaier via Mikrofon: „Das ist ein Volksmusikfest und hat mit Politik nichts zu tun. Wir mögen das nicht.“ Mit dieser Meinung war er nicht allein, wie der Applaus bewies.

Das waren jedoch die einzigen Misstöne. Ansonsten war vieles stimmig. Und zwar bereits am Freitagabend, als sich die Neuerung „Wirtshaussingen“ als Volltreffer erwies. In vier Lokalen – Bergsteffl, Gratzmoar, Bräukeller und Weinstube – sorgten Musikgruppen im halbstündigen Wechsel für den richtigen Ton. Außerdem bereicherte Wirt Dimitri das Fest mit griechischer Folklore.

Am Samstag erwies sich die Modenschau des Gewandhauses Gruber aus Erding als Zugnummer: Models und Trachtenmode begeisterten die Menge. Ein Volltreffer war auch die Kapelle Josef Menzl, die fast bis Mitternacht den Marktplatz aufheizte. Ein kulinarischer Höhepunkt war der 13,5 Zentner schwere Ochs am Spieß, der sich sieben Stunden lang zur Blasmusik drehte. Am Ende stand das positive Fazit von Festorganisator Michael Eberwein: „Das tolle Fest war ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk zum 70-jährigen Bestehen der Dellnhauser Musikanten 2018.“

Martin Hellerbrand

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