Fotos von der Wahl zur Hopfenkönigin 2017/18 in Wolnzach.
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Fotos von der Wahl zur Hopfenkönigin 2017/18 in Wolnzach.

Heuer nur Zwei- statt Dreigestirn

Frisch gekrönt: Das ist die neue Hallertauer Hopfenkönigin

Zwar hat die Hallertau eine neue Hopfenkönigin, aber kein Dreigestirn mehr. Erstmals stellten sich nur zwei Pflanzerstöchter zur Wahl – die Theresa Zieglmeier aus Pfeffenhausengewann. Knapp dahinter landete Katharina Schinagl aus Hebrontshausen. 

Wolnzach – Der eigentliche Wahlabend verlief wie immer: Mit 3000 Besuchern war die Festhalle proppenvoll, die Stimmung prächtig und die Bedienungen schwer beschäftigt. Wie in den Vorjahren kam der Moderator aus Freising: nämlich Alexander Nadler, der zu Ziehharmonikastiefeln und roter Weste heuer erstmals einen gezwirbelten Oberlippenbart trug.

Auch sonst war der Landkreis sehr gut vertreten, etwa durch Freisings Vize-Landrat Robert Scholz sowie Tische mit Gemeindeabordnungen aus Nandlstadt, Rudelzhausen und Au. Und natürlich der Familie von Kandidatin Katharina Schinagl aus Hebrontshausen (Siegelbezirk Au), neben ihren Eltern Alois und Manuela sowie Opa Alois und Oma Georgine noch Verwandte aus Obersüßbach, Unterahrain und Baumgarten. Darüber hinaus waren zahlreiche Kronen- und Diademträgerinnen der Vorjahre zugegen, um das Novum „nur zwei Kandidatinnen“ seit Beginn der Königinwahl im Jahr 1960 mit eigenen Augen mitzuerleben. Weil die Veranstaltung auch im Internet via Livestream auf der ganzen Welt mitverfolgt werden konnte, appellierte Wolnzachs Bürgermeister Jens Machold an die Besucher, mit einer vollen Maß pro Gast mit gutem Beispiel für das Produkt Hopfen zu werben.

Es war klar: Das wird ein spannender Abend!

Ohnehin präsentierte sich Machold am Montagabend ziemlich aufgedreht und fast überschwänglich auf der Bühne. Vielleicht, um den Makel überspielen zu wollen, als erster Bürgermeister in Wolnzachs ruhmreicher Hopfenköniginnen-Geschichte die Bühne am Ende ohne Dreigestirn verlassen zu müssen.

Los ging die Wahl um 19.39 Uhr und der Jubel für die beiden Bewerberinnen machte deutlich: Es wird ein spannender Abend! Kandidatin Nummer eins, die 23-jährige Theresa Zieglmeier aus Pfeffenhausen, schwärmte in ihrer Vorstellung, wie sehr sie ihre Heimat und „Grünes Gold“ liebe und die Arbeit im Hopfengarten schätze. Besonders das Ausputzen bereite ihr Freude, was vor allem beim fachkundigen Publikum für Erstaunen sorgte. Denn diese kniend auszuführende Tätigkeit des Anleitens der Triebe an den Draht, die oft unter praller Sonne geschieht, lässt man im Hopfenland gerne osteuropäisch erledigen. Für ihren Beruf Finanzbeamtin gab es das zweite Raunen. Jubel hingegen brandete vor allem von den Fans der Narrhalla Pfeffenhausen auf, als die 23-Jährige ihre Erfahrung als Ex-Faschingsprinzessin ins Spiel brachte.

Die lange Pause irritierte viele im Publikum

Eher kurz und prägnant präsentierte sich Katharina Schinagl, die auf ihren Beruf als Köchin, ihre Leidenschaft fürs Theaterspiel und ihren Nebenjob als Oktoberfest-Bedienung hinwies. Auch sie hatte eine Präferenz in der Hopfenarbeit: „Am liebsten Draht aufhängen draußen in der Kälte.“ Außerdem verriet die 21-Jährige: „Ich bin narrisch gerne unter Leuten.“ Dieser Wunsch erfüllte sich im Nu, denn mit Bruder Matthias als Taferlbub nahm Katharina das Bad in der Menge.

Um 21.17 Uhr kündigte Alexander Nadler eine 40-minütige Pause an. Das Publikum wunderte sich, den Festwirt freute es. Um 22.15 Uhr gab es dann das Ergebnis: 1157 zu 1053 Stimmen - für Theresa Zieglmeier. Es folgten Applaus und prominente Gratulanten, die die beiden Kandidaten küssten und herzten. Glück wünschte auch das scheidende Dreigestirn, das zuvor über ihre Vielzahl an absolvierten Terminen berichtet hatte. Die gilt es nun, ein Jahr zu zweit zu erledigen. Oder wie es Bürgermeister Machold durchs Mikrofon posaunte: „Wir haben ein neues Zweigestirn“.

Martin Hellerbrand

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