Anmeldung zur Blutspende-Aktion in der Hopfenland-Halle
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Hinter Plexiglas fand in der Auer Hopfenland-Halle die Kontaktaufnahme zwischen Blutspendern und dem Personal des BRK statt.

Digitale Anmeldung feiert Premiere

Rund 200 Bürger kamen: Gelungene Blutspende-Aktion in Au

Das Engagement der Bürger bleibt erfreulich groß: Trotz Pandemie kamen am Freitag um die 200 Hallertauer zur Blutspende-Aktion in die Auer Hopfenland-Halle.

Au/Hallertau - Ausreichend Abstände, transparente Trennwände zur Infektions-Vermeidung und eine gut durchdachte Routen-Planung durch die Halle für die zeitlich eng getakteten Spender – der Bereitschaftsdienst des BRK Au hat zusammen mit dem Blutspende-Dienst hervorragende Arbeit geleistet, um trotz Corona die lebensrettenden Spenden weiterhin möglich zu machen. Um Warteschlangen vor der Aufnahme-Theke zu vermeiden, versuchte es das Rote Kreuz dieses Mal mit einer digitalen Voranmeldung. Laut Fach-Sanitäterin Ulrike Hase und Rettungs-Sanitäterin Julia Rieger ist das neue Konzept sehr gut von den Bürgern angenommen worden – für Spender, die sich mit dem Internet schwer tun, bestand aber dennoch weiterhin die Möglichkeit, sich ganz analog vor Ort anzumelden. Was aktuell leider nicht möglich war: Das Ausruhen nach dem „Aderlass“ und der kurze Ratsch danach.

So mancher hat einfach das Nützliche mit dem Praktischen verknüpft

Auch der Leiter der Freisinger BRK-Geschäftsstelle, Albert Söhl, war vollends zufrieden mit der Auer Aktion: Die Bereitschaft zu Spenden nehme erfreulicherweise wieder zu. Es spiele seiner Meinung nach aber auch eine Rolle, dass die Leute „einfach mal wieder raus wollen“ und so das Nützliche mit dem Praktischen verknüpfen.

Einige Unsicherheiten würden die Bürger jedoch umtreiben, beispielsweise die Frage: „Kann ich nach einer Sars-CoV-2-Erkrankung Blut spenden?“ Vor allem nach einer Positiv-Testung mit Symptomen empfiehlt Söhl bis zu vier Wochen danach nicht zu spenden – vor allem der eigenen Gesundheit wegen. Auch nach einer frischen Corona-Schutzimpfung würde Söhl nicht gleich zum Blutspenden gehen – wenngleich es diesbezüglich von offiziellen Stellen keine Einschränkungen gäbe. Um Infektionen bei Blutspende-Aktionen zu vermeiden, sollten vor Ort unbedingt FFP2-Masken getragen werden.

Richard Lorenz

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