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In Vorbereitung auf das Musical

Hinter die Kulissen geblickt: Das wird richtig „BIG“

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In knapp einer Woche ist es soweit: Das Musical BIG feiert in Au Premiere. Ein großes Netzwerk und rund 50 Akteure, die vor und hinter den Kulissen die Fäden spinnen, leisten ihren Beitrag, damit am Freitag, 25. Mai, sowie bei acht weiteren Aufführungen alles wie am Schnürchen kappt. Und damit das Musical auch seinem Namen alle Ehre macht: groß oder besser gesagt „großartig“ soll es werden.

Au/Hallertau – Wenige Tage vor der Premiere des Musicals BIGbekommen die Pressevertreter einen Einblick in die Musical-Welt, die sich nach den vielen Proben-Wochen nun in der Hopfenlandhalle in Au abspielt. Wie es überhaupt dazu kam, in Au ein Musical auf die Beine zu stellen? „Die Idee hatten Timm und Tom“, erzählt Co-Regisseurin Patricia Schegg aus Freising. Gemeint sind Timm Mannot aus Landshut und Thomas Hof-stetter aus Nandlstadt, die beide bereits bei einigen größeren Theaterprojekten mit von der Partie waren und auch 2015 beim Musical „Sister Act“ in Nandlstadt unter der Federführung von Helmut Schranner mitgewirkt haben. Wie auch Patricia, die damals als Nonne Mary Robert ihre ersten großen Bühnen-Erfahrungen gesammelt hat. „Nach Sister Act ist es etwas still geworden“, erzählt die 26-Jährige. Zu ruhig für Timm und Tom. Und weil letztgenannter als Leiter der Auer Voices, also dem Jugendchor unter der Obhut der Auer Liedertafel, bereits organisatorisch gut aufgestellt war, kam der Entschluss etwas ganz Großes zu wagen: einfach „BIG“.

Die Drähte glühten, schnell waren die alten Bande wieder hergestellt und rasch waren weitere Leute mit dem Musical-Virus infiziert. Die Hauptaufgaben waren rasch verteilt. Um alles rund um Gesang und Instrumente kümmert sich der studierte Musiker Thomas Hofstetter, die Akteure nimmt der tanz- und schauspielbegeisterte Timm Mannot als Regisseur unter seine Fittiche. Und als Musik-Pädagogin obliegt Katrin Fischer der Kinderchor. Mit PR und Marketing wurde Maria Rauscher betraut, und als gelernte Buchhalterin übernimmt Patricia Schegg neben der Co-Regie noch die Finanzen.

Bereits vor einem Jahr war das Casting

Nach dem Casting der Akteure im April 2017 nahm das Musical Fahrt auf. Zu den Proben im Wochenrhythmus kamen jede Menge Treffen und Telefonate, bei denen die Sachlage erläutert, Probleme angesprochen und Lösungen gesucht wurden. Vielfältige Kontakte für Inventar und Requisiten waren nötig und nützlich, auch die Suche nach Sponsoren lief erfolg- und ertragreich. „Wir rotieren“, sagt Patricia Schegg mit einem Lächeln, das verrät, dass der Adrenalinpegel auf der Zielgeraden doch anzusteigen beginnt.

Auch dem 26-köpfigen Kinderchor ist anzumerken, dass ihnen der Beginn der „heißen Phase“ bewusst wird. Um die Kinder bei den insgesamt neun Aufführungen nicht überzustrapazieren, wirken im Wechsel nur je 13 Mädchen und Buben pro Veranstaltung mit. Anders die 20 Akteure, die bei jeder Aufführung für Leben und viel Gesang auf der großen Hopfenlandbühne sorgen. Damit alles klappt, rufen Timm und Tom in der Schlussphase derzeit dreimal die Woche zur Probe: Freitag, Samstag und Sonntag.

Die Geschichte des Musicals ist schnell erzählt: Josh, ein frustrierter Teenager, wünscht sich eines Abends: Er möchte „groß“ sein. Am Morgen danach wacht er als 30-jähriger Mann auf, in dessen Körper weiterhin der 13-jährige Josh mit all seinen pubertären Wünschen und Träumen steckt.

Alle Hauptrollen sind doppelt besetzt

Bei den letzten Vorbereitungen für die neuen Aufführungen ist die Aufregung bei allen Beteiligten zu spüren – vor allem bei den Hauptakteuren. Eine davon hat Stefan Hofstetter übernommen, der den großen Josh Baskin spielt. An seiner Rolle gefällt ihm besonders die kindliche Naivität des Joshs. Die Rolle teilt sich Stefan Hofstetter mit Alexander Schachtner (31). Überhaupt sind alle Hauptrollen doppelt besetzt, wie Pressesprecherin Maria Rauscher erzählt. Und alle hoffen, dass das Musical die Besucher begeistern wird – und alle sagen: Das war großartig, das war einfach „BIG“.

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