Nicht aufstehen! Beim Auftritt der Wolfersdorfer Goaßlschnalzer war Vorsicht angesagt.
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Nicht aufstehen! Beim Auftritt der Wolfersdorfer Goaßlschnalzer war Vorsicht angesagt.
Rote Schirme und „grünes Gold“: Beim 13. Hopfakranzlfest in Au waren die Besucher zahlreich, das Rahmenprogramm abwechslungsreich und das Bier schmackhaft. Da ließ es sich gut aushalten auf dem Marktplatz im Markt Au.
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Rote Schirme und „grünes Gold“: Beim 13. Hopfakranzlfest in Au waren die Besucher zahlreich, das Rahmenprogramm abwechslungsreich und das Bier schmackhaft. Da ließ es sich gut aushalten auf dem Marktplatz im Markt Au.
Im Zeichen des Hopfens: Anneliese Stadler (rechts), Oma Anneliese Dasch und Anna Obermaier hielten an ihrem Stand die Tradition des Hopfenkranzbindens hoch
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Im Zeichen des Hopfens: Anneliese Stadler (rechts), Oma Anneliese Dasch und Anna Obermaier hielten an ihrem Stand die Tradition des Hopfenkranzbindens hoch.

13. Hopfakranzlfest in Au 

Hopfakranzlfest in Au ist eine Huldigung an das „grüne Gold“

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Der Sonntag war eine einzige Verneigung vor dem „grünen Gold“. Gestern huldigten unzählige Gäste beim Hopfakranzlfestes im Markt Au den Grundstoff des Bieres. Eine ganze Region war auf den Beinen.

Au/Hallertau – „Ganz guad“ – so lautete gestern am frühen Nachmittag das vorläufige Fazit von Anneliese Stadler. Sie und Oma Anneliese Dasch hatten einen der Stände für sich, an dem gestern die hochheilige Tradition des Hopfenkranzbindens zelebriert wurde und an dem es die Erzeugnisse dieser Kunst dann auch zu kaufen gab. Kein Wunder, drängelten sich gestern beim 13. Hopfakranzlfest in Au doch die Massen auf dem Marktplatz.

Rund 30 Stände waren es, an denen die Besucher den Hopfen von seiner schönsten Seite kennenlernen konnten – auch in Form von Hopfeschokolade, Hopfensenf, Hopfenprosecco oder Hopfenwodka. Und selbstverständlich in Form von Bier, das angesichts der Temperaturen besonders beliebt war. Was gibt es Schöneres als auf einer Bierbank zu sitzen, den Spätsommer zu genießen, nette Gespräche zu führen und sich am Rahmenprogramm zu erfreuen?

Sitzen bleiben, bitte! - hieß es bei den Goaßlschnalzern aus Wolfersdorf

Und das hatte es wirklich in sich, da jagten ein Höhepunkt und eine Attraktion die andere: Den musikalischen Startschuss auf der Bühne gab die Marktkapelle Au, deren Mitglieder sich danach ein deftiges Mittagessen redlich verdient hatten. Es folgten die Goaßlschnalzer aus Wolfersdorf, vor deren Auftritt die roten Sonnenschirme auf dem Marktplatz eingeklappt werden mussten. Und dann hieß es: Sitzen bleiben, bitte! Etwas weniger gefährlich ging es dann mit dem Nachwuchs von der Dellnhauser Droabodnmuse weiter, es folgten der Hallertauer Volkstrachtenverein Mainburg und die Wolnzacher Tanzlmusi.

Wer auch mal seinen Platz am Biertisch verlassen wollte, für den gab es Führungen durch die Schlossbrauerei und die benachbarte Kirche. Die ist dem Heiligen Vitus geweiht, wie der Moderator des Nachmittags Hans Neumaier wusste. Und noch etwas wusste er: Vitus, das sei der „Schutzpatron der Brauer und Säufer“.

Hopfenzupfwettbewerb für Kinder

Gegen 13 Uhr wartete dann ein besonderes Gaudium auf das Publikum: Kinder waren zum großen Hopfenzupfwettbewerb aufgerufen, hatten jeweils drei Minuten Zeit, ohne Hektik, aber hoch konzentriert möglichst viel des „grünen Goldes“ zu zupfen.

Und auch wenn es eine Huldigung für den Hopfen war, auch wenn es ein Fest für die großen und kleinen Gäste war, so durfte die Prominenz nicht fehlen. Diverse Bürgermeister aus der Hallertau waren ebenso vor Ort wie Landrat Josef Hauner und Minister Florian Herrmann. Der durfte im Interview mit Hans Neumaier sogar dessen Fragen rund um den Hopfen Rede und Antwort stehen. Ach ja, nicht zu vergessen: Die königlichen Bier- und Hopfenhoheiten waren auch da.

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