Die Fotos vom Inthronisationsball der Narrhalla Au.
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Die Fotos vom Inthronisationsball der Narrhalla Au.

Faschingsauftakt

Inthronisation in Au: Ein traumhafter Abend ganz in Rot

Auftakt nach Maß für den Auer Fasching: In der proppenvollen Hopfenlandhalle sorgten die jungen P’Auer Dancers, Garde und Showtanzgruppe für einen kurzweiligen Ballabend. Im Mittelpunkt aber stand das Prinzenpaar: Nina Roggenbuck und Torsten Drews tanzten sich bei ihrer Inthronisation in die Herzen der Besucher.

Au/Hallertau – Für den tänzerischen Auftakt des Samstagabends durfte ein besonderer Gast sorgen: Josef Straßberger. Am 23. Dezember hatte der Gratzmoar-Sepp, Herbergsvater und Ehrenmitglied der Narrhalla, seinen 90. Geburtstag gefeiert, weshalb ihm Präsident Robert Rank und Hofmarschall Martin Linseisen nun den Eröffnungswalzer überließen. Und die schwungvollen Runden des Seniors an der Seite der letztjährigen Prinzessin Marion animierten auch das übrige Ballvolk, das die Tanzfläche den gesamten Abend zur schmissigen Musik der Band Hot Pants in Beschlag nahm.

Für den ersten Farbtupfer sorgten die P’Auer Dancers, als über 50 Kinder in drei Nachwuchsgruppen die Beine schwangen. Den Höhepunkt bildete dabei der Teenie-Auftritt mit dem Tanz zum alten Schlager: „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“.

Dann war es Zeit für die Inthronisation. Im Nu war Rot die dominante Farbe, die sowohl die sieben Gardemädels im kurzen Röckchen als auch die drei Hofdamen Franziska Wallner, Stefanie Meier und Jennifer Heller in langen Gewändern zierte. Im Mittelpunkt stand natürlich die „Lady in red“, Prinzessin Nina I., mit einem schulterfreien, zart-rotem Kleid. Den Frack im royalen Militär-Stil hatte Prinz Torsten auf seine Prinzessin abgestimmt. Wie jedes Jahr bekam Bürgermeister Karl Ecker als Geschenk einen Schlips überreicht, der den Farben des Prinzessinnengewands entsprach – im Gegenzug übergab das Gemeindeoberhaupt bereitwillig den Rathausschlüssel an die neuen Herrscher von Au.

Wie schon bei der Proklamation hatte das Paar eine launige Rede parat. Dass Torsten aus dem hohen Norden stamme, sah Prinzessin Nina bis zum Aschermittwoch behoben: „Bis zum 5. März geht’s auf jede Faschingsfeier, da wird bestimmt mei Prinz a no a Bayer“. Trotz Anspannung gab sich auch Torsten gut gelaunt: „Wir haben trainiert bis die Fetzen fliegen und d’Hosen z’reissen, und nachher tun wir die Mädels in d’Luft nauf schmeißen“. Eine Kostprobe davon gaben daraufhin die sieben Gardemädels.

Im Anschluss folgte der Prinzenwalzer. „Küss mich, halt mich, lieb mich“ schallte aus den Lautsprechern, als die Hoheiten richtig fetzig loslegten. Schrecksekunde dann in der Mitte des Walzers: Prinz Torsten tapste versehentlich auf das ausladende Ballgewand seiner Nina, was eine kurze Pause nach sich zog und mit der Choreografie kollidierte. Schnell wurde entschieden: Stopp, alles auf Anfang. Gestärkt durch ein Gläschen Beruhigungswasser und mitfühlendem Applaus ging es zum zweiten Anlauf. Und der ließ keine Wünsche offen, alles klappte wie am Schnürchen – wie auch die Zugabe, die Nina und Torsten aufs Parkett zaubern mussten. Einem tollen Fasching steht nach diesem Auftakt nichts mehr im Wege.

Martin Hellerbrand

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