Klettergerüst
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Klettergerüste und ähnliche Anlagen aus Holz – so wie hier ein Exemplar im Moosburger Freibad – dürften in Au künftig immer seltener zu sehen sein. Der Marktgemeinderat möchte nur noch Spielgeräte aus wiederverwertetem Material installieren. (Symbolbild)

Beschluss des Gemeinderats

Markt Au will künftig nur noch Recycling-Spielgeräte aufstellen

  • Andreas Beschorner
    vonAndreas Beschorner
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Auf seinen Spielplätzen will der Markt Au/Hallertau künftig nur noch Geräte aus recyceltem Material aufstellen. Das soll diverse Probleme lösen.

Au/Hallertau – Im Gemeindebereich des Markts Au gibt es zahlreiche Spielplätze mit noch mehr Spielgeräten. Die sind zum allergrößten Teil aus Holz, dementsprechend wartungsintensiv und oft reparaturbedürftig. Und weil bei der jährlichen Überprüfung in der Vergangenheit immer wieder größere Mängel festgestellt wurden, ist nunmehr ein Austausch zahlreicher Spielgeräte erforderlich, wie Bürgermeister Hans Sailer dem Marktgemeinderat jetzt mitteilte. In Zukunft will man allerdings anders vorgehen. Die Räte haben beschlossen, künftig Spielgeräte aus recyceltem und recycelbarem Material anzuschaffen.

Die Firma Westfalia biete beispielsweise seit vielen Jahren solche Anlagen aus recyceltem Kunststoff an, erfuhren die Marktgemeinderäte. Die Liste der Vorteile dieser Spielgeräte ist lang: wartungsarm, witterungsbeständig, farbecht, leicht zu reinigen, keine Imprägnierung oder Lacke, gesundheitlich unbedenklich, splitterfrei, rissfest, massiv und stabil, zudem nachhaltig und ressourcenschonend.

Geräte teurer - aber am Ende doch wirtschaftlicher

Wie Bürgermeister Sailer erklärte, sei der Anschaffungswert dieser Spielgeräte zwar etwas höher als der jener üblichen Geräte aus Holz. Im Endeffekt sei dieses Vorgehen aber wirtschaftlicher, weil die Geräte länger halten würden und der Bauhof von zahlreichen und immer wiederkehrenden Instandsetzungsarbeiten verschont bleibe. Seit vielen Jahren stehe etwa beim Kindergarten Maria de la Paz so eine Schaukel. Eine Reparatur sei bisher nicht notwendig gewesen. Es gebe nichts zu beanstanden, die Geräte „halten“, sagte Sailer.

Barbara Prügl (Grüne) sprach offensichtlich für den gesamten Gemeinderat: „Wir finden es einfach super. Die Geräte sind nachhaltig und gut verarbeitet. Und man zieht sich keinen Schiefer mehr ein.“ Das Gremium votierte somit einstimmig dafür, bei einem notwendigen Austausch von Spielgeräten künftig ausschließlich welche aus recyceltem Material anzuschaffen.

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