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Es zieht ihn in die Heimatregion: Julian Lademann wechselt im April nach Penzberg.

Nachfolge noch ungeklärt

Pfarrer Julian Lademann verlässt die Hallertau

Hallertau - Julian Lademann, evangelischer Pfarrer in mehreren Hallertauer Ortschaften, zieht weiter. Ab 1. April 2017 hat der beliebte Geistliche eine neue Wirkungsstätte. 

Die Spatzen pfiffen es schon länger von den Kirchendächern: Die Zeichen stehen für den evangelischen Pfarrer Julian Lademann auf Abschied. Inzwischen steht auch der neue Wirkungsort fest: Penzberg im Süden des Starnberger Sees. Hintergrund ist allerdings ein ganz normaler Vorgang: das kontinuierliche Wechselspiel in Kirchenkreisen.

Lademann, der 1982 in Weilheim geboren wurde, im benachbarten Huglfing aufwuchs und nach seinem Abitur in Neuendettelsau, München und Berlin evangelische Theologie studiert hat, kam am 1. März 2013 nach Au. Vorausgegangen waren Lademanns erste Übernahme einer eigenen Kirchengemeinde das Vikariat in der Kirchengemeinde St. Anna im Zentrum Augsburgs sowie in der Christuskirche in Haunstetten.

In der Hallertau trat Lademann die Nachfolge von Pfarrer Markus Krusche an, der Au 2013 nach 20-jähriger Seelsorgetätigkeit mit Bau des Gemeindezentrums als Höhepunkt in Richtung Eching verlassen hatte. Lademann übernahm die Zuständigkeit für die Gemeindemitglieder aus Au, Nandlstadt, Attenkirchen, Rudelzhausen und Wolfersdorf sowie den Zollinger Ortsteil Oberappersdorf.

Die Nachfolge ist noch ungeklärt

Schnell konnte der junge Geistliche nach seinem Dienstantritt die Gläubigen für sich begeistern. Leicht fiel ihm vor allem auch der Umgang mit Jugendlichen – was nicht nur an seinem Alter lag, sondern auch an seinem eigenen Werdegang. So hatte sich Lademann als Jugendlicher in seiner Heimat viele Jahre als Jugend- und Konfliktbetreuer engagiert.

Durch zahlreiche Anlässe, die ökumenisch durchgeführt wurden, ist das Gesicht Lademanns auch vielen nicht-evangelischen Christen bekannt. Bei gesellschaftlichen Anlässen in der Region, etwa Hopfenfesten, war Lademann ebenfalls ein willkommener Gast, der manche Gesprächsrunde mit viel Witz und Charme zugleich bereicherte.

Mit der Übernahme der freien Pfarrstelle in Penzberg ist Lademann künftig näher an seiner Heimat tätig, wo auch seine Eltern wohnen. Bereits vergangene Woche hat er sich an seiner neuen Wirkungsstätte vorgestellt, derzeit ist der 34-Jährige mit dem Pfarrkonvent unterwegs. Seine Nachfolge ist bislang noch nicht geklärt, die Stelle ist vakant.

Martin Hellerbrand

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