Die Fotos von der Prinzenpaar-Proklamation in Au.
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Die Fotos von der Prinzenpaar-Proklamation in Au.

Narrhalla lüftet Geheimnis

Prinzenpaar-Proklamation in Au: Mafiöser Start in den Fasching

Trotz nasskaltem Novemberwetter ließen sich die Auer ihren Faschingsauftakt nicht vermiesen: Die Vorstellung des neuen Prinzenpaars am Marktplatz war bestens besucht. Zurecht!

Au/Hallertau – Regenwetter und kühle Temperaturen begleiteten die Auer Faschings-Proklamation am Samstag um 17 Uhr am Marktplatz. Die beste Nachricht war schon vorher durchgesickert: Es gibt ein Prinzenpaar. Die Bedenken waren nicht unbegründet, schließlich war der Auer Fasching 2016 „Hoheiten-los“ – und zur Not bemühte man die Kölner-Variante: mit einem männlichen Dreigestirn. Doch diese Zeiten sind vorbei, denn bereits im vergangenen Jahr glückte mit Martin Grünwald und Laura Hauner wieder die Pärchen-Variante.

Und heuer? „Ich freue mich, dass ich ein Prinzenpaar präsentieren kann“, verkündete Präsident Robert Rank – und ihm war anzumerken, dass ihm das Finden der Regenten eine Herzensangelegenheit war. Noch dazu, da der 21-Jährige heuer erstmals an vorderster Front die Auer Faschingsgeschicke lenkt. Und dem Markt steht ein südländischer Fasching bevor, prophezeite Rank. Unter dem Motto „La cosa nostra il carnevale“ (übersetzt „mein Ding, der Fasching“) werde es ziemlich italienisch, heiß und mafiös zugehen.

Hofmarschall und Vize-Präsi Martin Linseisen war es vorbehalten, die Aktiven vorzustellen. Und das sind immerhin 85 an der Zahl, darunter 53 Kinder in drei Nachwuchsgruppen. Sie wurden einzeln genannt, kamen zur Rathaustreppe gerannt und nahmen dort Stellung.

Unter Polizeischutz zum Rathauspodest

Dann aber galt alle Aufmerksamkeit dem Prinzenpaar. Bei der Kurz-Vita aus dem Munde Linseisens erfuhr das Publikum, dass die neue Prinzessin bereits seit drei Jahren in der Garde tanzt, ihr Papa Österreicher ist und sie noch zur Schule geht. Ihr Name: Marion Pichler aus Au, die künftige „Prinzessin von Alpenland und Gardegwand“. Passend zum Mafia-Motto kam die 19-Jährige dann unter Polizeischutz zum Rathauspodest.

Ebenso der Prinz: Florian Petz aus Osseltshausen, der heuer erstmals Faschingsluft schnuppert. Er scheint einen gesamten Ortsteil hinter sich zu haben, denn jede Menge Osseltshausener verfolgten die Proklamation des 24-Jährigen auf dem Marktplatz. Als Mitglied der örtlichen Theatergruppe ist dem gelernten Brauer die Bühne nicht fremd, was der künftige „Prinz Florian von Brauzunft und Unvernunft“ gleich in seiner ersten, launigen Rede unter Beweis stellte. Abschließend zeigte er sich voller Vorfreude: „Ich bin g’spannt, was die Saison bringt.“

Martin Hellerbrand

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