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Hoher Besuch beim FC Bayern Fanclub Reichertshausen

„RL 9“ und sein Leben mit viel Adrenalin - Lewandowski im Video

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Seit zehn Jahren gibt es den FC Bayern Fanclub Reichertshausen „Gute Geister in Rot-Weiß“. Viel hat man schon erlebt, manchmal mit den Roten gelitten, oft mit seinen Kicker-Helden gefeiert. Doch der Sonntag wird in der Historie des Fanclubs einen besonderen Platz einnehmen – dank „RL9“.

ReichertshausenZur Weihnachtsfeier des FC Bayern Fanclub Reichertshausen im Café Doblmair war am Sonntag „RL9“ gekommen. Stürmerstar Robert Lewandowski zog zu Blasmusik ein, wurde mit Jubel begrüßt, von Vorstand Robert Schranner zum Ehrenmitglied ernannt und von den Fans mit Fragen zu sich, zum FCB und zu seiner Frisur gelöchert.

Dass schnelle Autos eines seiner Hobbys sind, war an dem schwarzen Audi Quattro-Renner mit den dicken Auspuffen und superbreiten Reifen leicht zu erkennen, der da am Sonntag vor dem Doblmair parkte. Er gehörte Robert Lewandowski, dem die Fans der „Roten“ aus Reichertshausen mit Jubel, Applaus und leicht verklärtem Blick einen echt bayerischen Empfang bereiteten. Robert Schranner hatte sich gut vorbereitet und alles Wichtige zusammengetragen, was seit Gründung des Reichertshausener Fanclubs 2007 auch „RL9“ in jedem Jahr sportlich gerade so erlebt hatte. Höhepunkt – und mit Applaus der Fans bedacht: das Jahr 2014 als der Superstürmer „zum richtigen Verein gewechselt“ ist. Lewandowski, da schon gerade zum Ehrenmitglied der „Guten Geister in Rot-Weiß“ erhoben, wurde von Moderatorin Christl gelöchert: Hunde mag er lieber als Katzen, Berge lieber als Meer, Helles lieber als Pils. Ob der FCB 2018 Champions League-Sieger wird, wollte dann ein Fan wissen. Man könne nie sicher sein, was passiert, so die Antwort des FCB-Stars. Warum es mit Ancelotti nicht so gut gelaufen sei?

Der graue Rote

Das sei oft schwer zu erklären, sagte Lewandowski. Für die Damenwelt in der Fangemeinde war jetzt nicht soooooo wichtig, wie das Konzept von Guardiola, die Idee von Ancelotti oder das Spielsystem von Heynckes aussieht. Nein, die Frisur des 29-jährigen, 1,84 Meter großen Polen war Thema: Lewandowski hatte auch darauf die passende Antwort parat: Nein, nicht als Reminiszenz an Heynckes habe er sich die Haare grau färben lassen, sondern weil er wissen wollte, wie er einmal im Alter aussehe. Grau sehe gut aus, blond, so die weiblichen Fans, würde ihm aber auch stehen.

Sein Leben, so Lewandowski, bestehe aus „viel Adrenalin“. Eine Woche lang nichts tun und kein Sport, das gehe noch. „Danach werden Zuhause alle verrückt mit mir.“ Ob er nach seiner Kickerkarriere in den Automobilrennsport wechselt, weiß er aber noch nicht. Reizen würde es RL9 schon. „Ich mag schnelle Autos gern“, gab er zu. Und die Reichertshausener Fans mögen ihn gern. Seit Sonntag noch ein bisschen mehr.

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