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Stromausfall in vielen bayerischen Orten: Zehntausende Haushalte betroffen - Netz-Betreiber nennt Ursache

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Von: Armin Forster

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Strommast von unten fotografiert
Ein Zwischenfall im Leitungsnetz der Hallertau hat am Donnerstag vielerorts den Strom ausfallen lassen. (Symbolbild) © dpa / Julian Stratenschulte

In diversen Orten der Hallertau ist am Donnerstag der Strom ausgefallen. Der Netz-Betreiber schildert den Vorfall, der zur Ursache der Störung geführt hat.

Update 13.17 Uhr: Wie der Energieversorger, die Bayernwerk Netz GmbH, soeben meldet, waren die Techniker erfolgreich: „Die Störung ist behoben! Es sind alle 30.000 Haushalte wiederversorgt.“ Der Ausfall der Stromversorgung habe laut dem Unternehmen von 11.45 bis 12.38 Uhr angedauert.

Erstmeldung vom Donnerstag, 25. November 2021:

Au/Hallertau - Für viele Betroffene dürfte es ein äußerst lästiges Déjà-vu sein: Nachdem erst Mitte September diesen Jahres in Au in der Hallertau der Strom ausgefallen war, ist an diesem Donnerstag erneut eine Störung des Elektrizitätsnetzes aufgetreten. Allerdings, so viel steht bereits fest, ist dieses Mal eine deutlich größere Zahl an Ortschaften und sicher auch mehr als die damals 1000 Haushalte betroffen.

Bayern: Stromausfall in weiten Teilen der Hallertau - Bayernwerk nennt Grund

Aktuell gibt es Meldungen über ausgefallenen Strom unter anderem aus den Orten Au/Hallertau, Nandlstadt, Rudelzhausen, Attenkirchen, Mainburg, Wolnzach, Rotteneck, Elsendorf, Staudhausen, Schweitenkirchen, Rohrbach, Aiglsbach und Geisenfeld.

Wie bereits im September handelt es sich bei dem zuständigen Energieversorger um die Bayernwerk Netz GmbH. Deren stellvertretender Pressesprecher, Michael Bartels, berichtet unserer Zeitung von einem Zwischenfall als Ursache: „Bei Arbeiten an einer 110-kV-Hochspannungsleitung ist ein Seil auf ein anderes zurückgefallen.“ Dies habe zu Schutzabschaltungen im Netz geführt, unter anderem seien drei Umspannwerke des Betreibers ausgefallen.

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Wo genau sich der Zwischenfall ereignet hat und wie lange die Auswirkungen auf die Strom-Verbraucher in der Region dauern werden, konnte der Sprecher im ersten Austausch mit unserer Redaktion noch nicht mitteilen. Immerhin zwei gute Nachrichten hatte Michael Bartels dann aber dennoch: „Es gab glücklicherweise keine Personenschäden bei dem Vorfall und keinen weiteren Sachschaden.“

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

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