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Fotos vom Weihnachtsmarkt des TSV Au.

Christkindlmarkt des TSV Au

Weihnachtsmarkt in Au: Nikolaus geriet trotz Minusgrade ins Schwitzen

Großer Andrang herrschte wieder beim Weihnachtsmarkt des TSV Au am Samstag. Vor allem eine Aktion des Gewerbevereins sorgte für Begeisterung.

Au/Hallertau – Zum 13. Mal organisierte der TSV Au den Christkindlmarkt in der Ortsmitte von Au. Offenbar kein schlechtes Omen: Denn ab 15 Uhr strömten die Massen zum Marktplatz. Kurz nach 16 Uhr, das Feierabend-Läuten der benachbarten St.-Vitus-Kirche war gerade verstummt, schickte der Nachwuchs der Marktkapelle mit Verena Bauer am Taktstock die passende Blasmusik über den Marktplatz: „Süßer die Glocken nie klingen“. Der Wunsch des zweiten Lieds, „Schneeflöckchen, Weißröckchen“, blieb unerfüllt, stattdessen richteten TSV-Vorsitzender Stefan Stubenvoll und Bürgermeister Karl Ecker von der Rathaustreppe aus warmherzigen Begrüßungsworten an die Besucher.

Pfarrer Berthold Heller übernahm im Anschluss gemeinsam mit seiner evangelischen Kollegin Sophie Schuster die geistliche Eröffnung des Weihnachtsmarkts. Neben dem Segen gab es auch Fürbitten zu hören: „Lasst den Menschen, die Streit haben, ein Licht des Friedens aufgehen.“

Bei einigen Kindern blieben diese Worte unter den Wollmützen unerhört, sie verkürzten sich die Wartezeit lieber mit gegenseitigem Schubsen und Rumblödeln. Eigentlich ausreichend Grund für den Krampus, um vorstellig zu werden. Doch anstelle von Knecht Ruprecht mit Rute kam der gute Nikolaus vors Rathaus, samt Engel und Geschenkesackerl. Der Inhalt stammte wie jedes Jahr vom Auer Gewerbeverein, für den stellvertretend Vorsitzende Nadine Hübl und Christa Forster vor Ort waren. Die liebevoll eingepackten 200 Sackerl mit Nüssen, Lebkuchen, Mandarine und Schokonikolaus fanden reißend Absatz, weshalb der Nikolaus trotz Minusgerade beinahe ins Schwitzen geriet.

Großen Andrang gab es dann auch an den zahlreichen Ständen, an denen die verschiedenen Jugendgruppen und Abteilungen des TSV um Kunden buhlten. Die Schlangen an der Pommes-Fritteuse und am Steak-Grill sowie der Andrang beim Glühwein und an der Losbude zeugten von guten Geschäften. Zusätzlich bereicherten Räucher-Forellen, Eierlikör sowie Bastelwaren und Dekoartikel das Sortiment. Gleich drei Stände widmeten sich den bevorstehenden Wintermonaten und hatten Strickhauben, Zipfelmützen oder Wollfilzschuhe im Angebot.

Martin Hellerbrand

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