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Und Action: Der Personalrat der Stadt Freising hat mit Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher ein Musikvideo aufgenommen. Jetzt muss es nur noch der Münchner Zeitung tz gefallen.

Ein Musikvideo und seine Geschichte

Das Freisinger Rathaus rockt wie Spider Murphy Gang

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Freising - Vor 40 Jahren war die Spider Murphy Gang schon mal in Freising. Jetzt will der Personalrat des Rathauses die Kultband wieder in die Stadt holen – mit dem OB als Stimmenkönig.

Das sind 72 Sekunden geballter Rock'n'Roll: Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher hat gemeinsam mit dem Personalrat der Stadt eine eigene Version des Schlagers „Skandal im Sperrbezirk“ aufgenommen. Ein Dutzend Kehlen fordert in der Freisinger Variante: „Wir wollen Spider Murphy sehen, wenn wir zur Weihnachtsfeier gehen.“

Quelle der Inspiration ist ein Gewinnspiel der Münchner Zeitung tz. Firmen, die ein Video oder ein Foto mit Bezug zur Spider Murphy Gang schicken, haben die Möglichkeit, die Band für ein exklusives Konzert auf der eigenen Weihnachtsfeier zu gewinnen. „Wir haben im Personalrat kurz diskutiert, ob wir mitmachen sollen“, berichtet Monika Zauner, Vorsitzende des Gremiums. „Alle haben gesagt: Ja, das wär’ was.“ Dann ging alles ganz schnell: Innerhalb von zwei Stunden schüttelte Personalrätin Gitta Mehnert den Text aus dem Ärmel. Brigitte Weber griff zur Gitarre, und Eschenbacher sagte spontan zu, die Strophen einzusingen. Innerhalb einer halben Stunde war alles im Kasten, wie Zauner berichtet.

Vor 40 Jahren hatte die Spider Murphy Gang schon einmal einen Auftritt in Freising. Damals spielte die Band in der damaligen Kaufhalle (dem heutigen Woolworth). „Daher kommen die an uns eigentlich gar nicht vorbei“, meint Zauner. Oder wie es in Strophe 2 heißt: „Drum Leute, macht’s jetzt zügig mal, uns nicht zu nehmen, wär’n Skandal.“

Ob in dieser schönen Stadt das Rathaus eine Chance hat, wird sich Ende kommender Woche zeigen. Dann kürt die tz ihren Gewinner. Die Konkurrenz ist groß: Rund 150 Teilnehmer kämpfen um die Spider Murphy Gang.

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