+
Fachinformatiker brauchen Teamgeist, Kommunikationsfähigkeit und Fachwissen.

Ausbildung

Fachinformatiker: Gesuchte Profis für IT-Systeme

Die Arbeit am PC oder mit computergesteuerter Technik gehört mittlerweile zum Berufsalltag. Deshalb sind gut ausgebildete Fachinformatiker, die sich um Aufbau und Betrieb der Systeme kümmern, in allen Branchen sehr gefragt.

Das Berufsfeld des Fachinformatikers ist breit aufgestellt, denn mittlerweile müssen für sehr viele Lebensbereiche komplexe IT-Systeme entwickelt, realisiert und am Laufen gehalten werden. Die Experten helfen bei Problemen mit nicht korrekt laufender Software und sind immer da gefragt, wo der Anwender nicht weiter weiß. Auch Schulungen von Mitarbeitern sowie das Einweisen in neue Computerprogramme gehören zu ihrem Tätigkeitsfeld.

Wer sich hier gut auskennt, ist eine gesuchte Fachkraft mit besten Berufschancen. Dabei spielt der Schulabschluss bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oft nur eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger sind ein gutes technisches und mathematisches Verständnis sowie ausreichend Eigeninitiative. Fachinformatiker ist ein anerkannter Beruf mit bundesweit einheitlicher, dreijähriger Ausbildungsdauer. Freie Plätze werden sowohl direkt von Firmen der IT-Branche angeboten als auch von Unternehmen mit eigener IT-Abteilung.

Zwei Fachrichtungen stehen nach den ersten beiden Ausbildungsjahren zur Wahl: Anwendungsentwicklung oder Systemintegration. Wer sich auf die Anwendungsentwicklung spezialisiert, kümmert sich um Software, entwickelt neue Programme oder optimiert sie. Gute Kenntnisse in den unterschiedlichen Programmiersprachen sind notwendig, denn sie sind das „Werkzeug“ des Anwendungsinformatikers. Die Fachrichtung Systemintegration beschäftigt sich mit Aufbau und Einrichtung kompletter IT-Systeme. Sowohl Hardware- als auch Softwarekenntnisse werden benötigt, um Computer untereinander zu vernetzen und deren Wartung durchzuführen. Und nach der Ausbildung stehen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt gut. Viele Abiturienten entscheiden sich anschließend sogar für ein Informatikstudium.

„Auch immer mehr junge Frauen erkennen das Potenzial dieser Ausbildung“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad und verweist auf Ada Lovelace, eine britische Mathematikerin, die 1843 das erste Computerprogramm der Welt entwickelte. „Was die Britin schon damals schaffte, weil sie sich nicht von Mathematik und Maschinen abschrecken ließ, sollte den Pioniergeist junger Frauen heutzutage wecken und Ansporn sein, um sich auf einen technischen Ausbildungsberuf einzulassen.“

Hier geht's zum Magazin

Ausbildung 2017: Breites Angebot an Möglichkeiten

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gammelsdorf: Solarpark schmackhaft gemacht
Gammelsdorf - Zwei Photovoltaikanlagen sollen bei Gabelsberg und Reith entstehen. Doch nicht jeder im Gemeinderat steht dem Vorhaben positiv gegenüber. Nun sorgte das …
Gammelsdorf: Solarpark schmackhaft gemacht
Langenbacher Bebauungsplan geplatzt: Grundstücke gehen an Meistbietende
Langenbach - Er hätte ein Paradebeispiel für Innenverdichtung in Langenbach sein können. Jetzt hat sich der Bebauungsplan „Langenbach Süd-Ost“ zerschlagen. Grund: Das …
Langenbacher Bebauungsplan geplatzt: Grundstücke gehen an Meistbietende
Asylbewerber versetzt Mitbewohner in Angst und Schrecken
Haag - Ein aggressiver Asylbewerber sorgt nach Mitteilung des Helferkreises in der Haager Flüchtlingsunterkunft für eine Atmosphäre der Angst. Der Afghane, der am Montag …
Asylbewerber versetzt Mitbewohner in Angst und Schrecken
Statistik: Über ein Viertel der Mütter sind bei der Geburt über 35
Landkreis –  Das Durchschnittsalter der Mütter im Landkreis steigt. Mittlerweile hat jedes vierte Neugeborene eine Mama, die älter als 35 Jahre bei der Geburt ist. Damit …
Statistik: Über ein Viertel der Mütter sind bei der Geburt über 35

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion