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Heilerziehungspfleger unterstützen Menschen mit Handicap im Alltag

Ausbildung

Von Haushalt bis Freizeit: Gemeinsam durch den Alltag

Heilerziehungspfleger (HEP) sind Pädagogen ganz spezieller Prägung. Sie agieren nicht in „normalen“ Schulen oder Kindergärten. Ein HEP ist für die pädagogische, lebenspraktische und pflegerische Unterstützung und Betreuung von Menschen mit Behinderung zuständig.

Sie begleiten ihre Schützlinge sowohl stationär als auch ambulant bei der Bewältigung ihres nicht immer einfachen Alltags. Die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger ist eine landesrechtlich geregelte schulische Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen. Die Ausbildungsdauer beträgt in Vollzeit zwei bis drei Jahre, in Teilzeit drei bis vier Jahre. Die Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Üblich ist ein Hauptschul-bzw. Realschulabschluss. Manche Bildungseinrichtung verlangt darüber hinaus ein Gesundheitszeugnis, einen Erste-Hilfe-Kurs und/oder ein polizeiliches Führungszeugnis.

Nach ihrer Ausbildung sind Heilerziehungspfleger für gewöhnlich nicht lange ohne Job. Sie finden schnell viele Möglichkeiten der Beschäftigung. Als da wären: Tagesstätten, Wohn- und Pflegeheime für Menschen mit Behinderung, ambulante soziale Dienste, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, Förderschulen, Kindergärten und Privathaushalten.

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Johannes Danner

Ausbildung 2017: Breites Angebot an Möglichkeiten

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