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Krankenpfleger brauchen Empathie.

Verantwortung und Nachwuchsbedarf

Krankenpfleger: Das Rückgrat der Station

Krankenpfleger und -schwestern arbeiten in Krankenhäusern, Reha-Kliniken oder Altenpflegeheimen. Sie geben Patienten Spritzen, helfen ihnen beim Waschen oder beruhigen sie vor einer OP.

Ein Beruf mit viel Verantwortung - und Nachwuchsbedarf. Krankenpfleger sind die rechte Hand des Arztes in der Klinik: Sie assistieren ihm bei Untersuchungen und verabreichen auf seine Anweisung hin Medikamente. Sie nehmen den Patienten Blut ab, versorgen ihre Wunden oder legen ihnen Infusionen. Gleichzeitig übernehmen sie administrative Aufgaben und überwachen zum Beispiel den Arzneimittelvorrat. 

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) schätzt, dass bis 2025 rund 193 000 Vollzeit-Krankenpfleger fehlen werden. Er beruft sich auf Berechnungen des Statistischen Bundesamtes und des Bundesinstituts für Berufsbildung. Beide prognostizieren angesichts von immer mehr älteren Menschen eine steigende Zahl von Pflegebedürftigen in Krankenhäusern und Altenheimen.

Wer den Beruf erlernen will, braucht die mittlere Reife oder einen Hauptschulabschluss mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. In der schulischen Ausbildung wechseln sich Unterricht an einer Krankenpflegeschule und Praxisphasen in der Klinik ab. In der Pflegeschule stehen Fächer wie Arzneimittellehre, Hygiene- und Ernährungslehre sowie Anatomie auf dem Stundenplan. 

Die Arbeit mit den Patienten ist auch körperlich anstrengend. Zudem arbeiten Krankenpfleger im Schichtdienst. Nach der Krankenpfleger-Ausbildung gibt es vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. Wer das Abitur hat, kann auch Pflegemanagement oder verwandte Fächer studieren und sich so weitere Aufstiegsmöglichkeiten eröffnen.

Hier geht's zum Journal "Ausbildung 2017"

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