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Architekten des Transports

Spediteure bewegen Güter

Um die Waren sicher und termingerecht ans Ziel zu bringen, sind Fachleute gefragt. Als "Architekten des Transports" bezeichnet Stefan Sass vom Verein Hamburger die Spediteure.

"Die offizielle Berufsbezeichnung lautet Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung", erläutert Barbara Rauch vom Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV). Beide Branchen sind eng verbunden. Spediteure bewegen Güter, Logistiker steuern den gesamten Warenfluss einschließlich des Transports. "Wer sich für diesen Beruf interessiert, muss gute Noten in Mathematik, Deutsch und Englisch haben", betont Sass. Kenntnisse in Erdkunde schaden ebenfalls nicht, denn die Arbeit in der Speditionsbranche ist international. Viele Betriebe stellen bevorzugt Bewerber mit Realschulabschluss oder Abitur ein. Mit einem Hauptschulabschluss allein habe man keine so guten Karten, sagt Sass. Wichtig seien außerdem gute Umgangsformen. Schließlich gehört Kundenkontakt zum Beruf. Die Aufgaben sind vielfältig. 

Speditionskaufleute organisieren den Versicherungsschutz, steuern Informationen und Kommunikationstechnologien, korrespondieren mit ausländischen Geschäftspartnern und Kunden in englischer Sprache und bearbeiten englischsprachige Dokumente, ermitteln Kundenwünsche, beraten und betreuen Kunden, kalkulieren Preise, erarbeiten Angebote und bereiten Verträge vor, bearbeiten Kundenreklamationen und Schadensmeldungen und veranlassen Schadensregulierungen, führen Zahlungsvorgänge und Vorgänge des Mahnwesens durch, wirken bei der Ermittlung von Kosten und Erträgen sowie der kaufmännischen Steuerung mit, beobachten den Markt und arbeiten bei der Entwicklung von Logistikkonzepten mit. Sie entwickeln neue Transportrouten und sorgen auch für die Weiterbildung. 

Die dreijährige duale Ausbildung (Betrieb plus Berufsschule) hat sich auch in dieser Branche bewährt. Seit Inkrafttreten der Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung wird besonderer Wert auf moderne logistische Dienstleistung sowie auf Informationstechnik, Sicherheit im Güterverkehr und die englische Sprache gelegt.

Hier geht's zum Journal "Ausbildung 2017"

jd

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