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Fällt in der Bahn die Klimaanlage aus, kommt er ins Schwitzen: Als Mechatroniker ist Dennis Kuhnert für die Wartung zuständig.

Der Beruf, der aus der Kälte kam

Mechatroniker für Kälte- und Klimatechnik

Frostbeulen sind in dem Beruf fehl am Platz. Gelegentlich müssen Mechatroniker für Kälte- und Klimatechnik an Orten arbeiten, die eisig kalt sind. Denn ihr Spezialgebiet sind Kühlanlagen.

Die Fachleute sorgen dafür, dass Bier gut gekühlt aus Zapfhähnen rinnt, Lebensmittel auch bei hohen Temperaturen frisch bleiben und Räume mit EDV-Technik nicht überhitzen. Sie kümmern sich darum, dass in Flugzeugen eine angenehme Reisetemperatur ist und durch Krankenhäuser frische Luft strömt. "Auszubildende werden dringend gesucht", sagt Volker Hudetz vom Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe in Bonn. Viele Fachbetriebe hätten Probleme, geeignete Schulabsolventen zu finden. Die Ausbildung in Industrie- und Handwerksbetrieben dauert regulär 3,5 Jahre. "Schüler, die einen mittleren Schulabschluss haben, können die Ausbildung im Einvernehmen mit dem Ausbildungsbetrieb um ein halbes Jahr, bei Abitur sogar um ein Jahr verkürzen", so Assenmacher. 

Am Ende der Ausbildung steht das Gesellenstück. Eine mögliche Aufgabe sei etwa, in einer Firma eine Kühlanlage zu montieren. Vor dieser Prüfung müssen Azubis sich viel Fachwissen aneignen. Gute Leistungen im Schulfach Physik sind in der Ausbildung auf jeden Fall von Vorteil. "Mechatroniker für Kältetechnik müssen sorgfältig arbeiten und dabei körperlich fit sein", sagt Assenmacher. "Die Arbeit erfordert ein hohes Geschick in teilweise schwer zugänglichen Anlagen." Genauso wichtig ist aber, geistig fit zu sein. Denn die Anlagen sind zum Teil komplexe Computersysteme. Und auch ein freundliches und höfliches Auftreten ist ein Muss im Hinblick auf den Umgang mit Kunden und Lieferanten.

Hier geht's zum Journal "Ausbildung 2017"

dpa

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