Als „spätberufener Autor“ bezeichnet sich Bernhard Fritz, was ihn aber nicht davon abhielt, mit Feuereifer an seinem Fantasyroman zu schreiben. Fotos: fkn

Die außergewöhnlichen Samtpfoten im "Dorf der Katzen"

Freising - Sein erstes Buch hat der Freisinger Bernhard Fritz nach einem Urlaub auf Rhodos geschrieben - nach einem unheimlichen und faszinierenden Erlebnis.

„Saphir war tot.“ Mit diesem Satz beginnt Bernhard Fritz’ Erstlingsroman „Dorf der Katzen“. „Schon auf dem Rückflug von meinem Urlaub in Rhodos stand der erste und letzte Satz des Romans fest,“ erzählt der Autor.

Ein Erlebnis während der Reise habe ihn einfach nicht mehr losgelassen, berichtet der gebürtigen Freisinger. Mit seiner Frau Gisela war der 52-Jährige durch ein verschlafenes griechisches Dorf geschlendert. Beide hätten gefühlt, wie ihnen in den menschenleere Gassen „Blicke zwischen die Schulterblätter gebohrt“ wurden – obwohl sie niemand sehen konnten. Es waren auch keine menschlichen Blicke, die sie spürten: Von zahlreichen Hausdächern aus wurden die Besucher eingehend von Katzen beäugt. „Es schien so, als ob sie die Herrscher dieses Orts waren.“

Aus dieser Situation heraus entstand eine übernatürliche Geschichte: Protagonistin Vera möchte eigentlich nur ein paar schöne Urlaubstage auf einer kleinen griechischen Insel verbringen. Unversehens gerät sie dort zwischen die Fronten von ägyptischen Gottheiten. Ihr bleibt nur der Kampf gegen einen größenwahnsinnigen Priester und dessen Helfer, um die Menscheit vor der Unterjochung zu bewahren. Doch der junge Ioannis hilft ihr ebenso wie die außergewöhnlichen Katzen der Insel.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe im Freisinger Tagblatt.

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