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Ausstellung "Areale" eröffnet

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„Der Sender“ heißt dieses Kunstobjekt von Alexandra Hoffmann. Zahlreiche weitere Werke laden in der Ausstellung „Areale“ zum Flanieren und Staunen ein. Foto: Lehmann
„Der Sender“ heißt dieses Kunstobjekt von Alexandra Hoffmann. Zahlreiche weitere Werke laden in der Ausstellung „Areale“ zum Flanieren und Staunen ein. Foto: Lehmann

Freising - Unter dem klingenden Namen "Areale" zeigen 21 Künstler aus Freising und Umgebung in der ehemaligen General-von-Stein-Kaserne ihre Arbeiten. Ein Kunstspaziergang lohnt sich.

Von Bild zu Bild schlendern, Skulpturen und Objekte bestaunen: Fast fühlte man sich in der ehemaligen General-von-Stein-Kaserne an die bekannte Komposition „Bilder einer Ausstellung“ des russischen Musikers Modest Mussorgsky erinnert, als man am Donnerstagabend „Areale“ betrat. Unter diesem klingenden Namen präsentieren derzeit 21 bildende Künstler aus Freising und Umgebung aktuelle Arbeiten.

Sowohl das Ambiente, als auch der Inhalt machen diese „ehrgeizige Schau“, wie Oberbürgermeister Dieter Thalhammer bei der Ausstellungseröffnung betonte, zu einem besonderen Genuss. So verschieden die zahlreichen Kunstschaffenden, die sich hier präsentieren, sind, in der Ausstellung werden sie zu einer Gemeinschaft. Denn wie der Name schon sagt, ist die Ausstellung so konzipiert, dass jeder Künstler einen eigenen Raum erhält - ein „Areal“ - sich in Szene zu setzen.

Ölgemälde, Zeichnungen, Radierungen, Drucke, Objektkunst, Materialbilder, Keramik, Plastik und Fotografie: Die Palette der künstlerischen Sprache ist groß, die hier ihren Ausdruck findet. Tiefdrucktechnik nennt Konrad Dördelmann seine anspruchsvollen Radierungen, unter denen auch „Illustrationen zu Franz Kafka“ zu bewundern sind. Voller Leichtigkeit und Eigendynamik entstehen bei Alexandra Hoffmann aus Holzfindlingen Charakterstudien, die Natur und Kultur zu einem sinnigen Ganzen verbinden.

Fundstücke aus Holz inspirieren auch Mök Einamann zu fantasiereichen Skulpturen. Die große Bandbreite ihrer Kunst erweitert Maria Kiess in der Ausstellung mit verschiedenen Drucktechniken rund um das Thema „Rose“. Sehnsüchte werden dadurch geweckt. Auf selbst gebastelten Papierschächtelchen ist die Lyrikerin Hilde Domin mit ihrem 1981 im S.Fischer Verlag erschienen Gedichteband „Nur eine Rose als Stütze“ verewigt.

Spazieren, schlendern, flanieren oder lustwandeln durch die anregende Ausstellung in der ehemaligen General-von-Stein-Kaserne kann man noch bis 30. Juli, Donnerstag und Freitag von 16 bis 19 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 19 Uhr. (mam)

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