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Eckhardt Kaiser nennt „emotionale“ Gründe für seinen Austritt.

Austritt aus Linke-Gruppierung

Kaiser ist jetzt frei

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Die nächste Veränderung im Freisinger Stadtrat hat nicht lange auf sich warten lassen: Eckhardt Kaiser verlässt die Zwei-Mann-Gruppierung der Freisinger Linken. Die Gründe dafür, dass nun aus Guido Hoyer ein Einzelkämpfer wird, liegen laut Kaiser auf der „emotionalen“ Ebene.

Freising – Seit 1996 sitzt der frühere Allgemeinmediziner aus Lerchenfeld im Stadtrat, erst für die SPD, seit eineinhalb Perioden für die Freisinger Linke. Sein Kollege: Guido Hoyer. Jetzt aber ist Kaiser aus dieser Gruppierung ausgetreten. Stadtrat, so sagt Kaiser, wird er selbstverständlich bleiben. Und auch der Partei der Linken wird er die Treue halten. Er wird also so etwas wie ein „freier Stadtrat“ sein, sagt er. Er wüsste auch gar nicht, welcher Gruppierung er sich anschließen solle. Denn dass er und Hoyer im Stadtrat nun getrennte Wege gehen, liege nicht an thematischen Differenzen, sondern habe eher emotionale Gründe. Und deshalb spricht Kaiser auch keine Schuldzuweisungen aus.

Seine Sitze im Finanz- und Verwaltungsausschuss sowie im Werkausschuss Eigenbetrieb Stadtentwässerung wird er abgeben, sagte Kaiser zum Freisinger Tagblatt. Im Hinblick darauf, dass die Ausschussgemeinschaft aus Linke und ÖDP in den großen Ausschüssen einen Sitz bekleide, habe sein Austritt aus der Gruppierung aber keine negativen Folgen. Wie das bei den kleinen Ausschüssen aussehe, wisse er nicht.

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