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Wie die Profis waren einige Teilnehmer des Bauhofturniers unterwegs – darunter 2. Bürgermeister Martin Vaas. Für einen Sieg reichte es auf Allershausener Seite dennoch nicht.

Bauhof gegen Bauhof

Eisiges Gauditurnier

Allershausen - Ein Gauditurnier haben der Bauhof Allershausen und der Bauhof Neufahrn ausgetragen. Als Sieger gingen die Neufahrner hervor. Nicht einmal der 50 Jahre alte Eisstock von Bürgermeister Rupert Popp konnte eine Niederlage der Allershausener verhindern.

Halbprofis und blutige Laien, Hightech-Stöcke und „Oldtimer“: Am Dienstagabend war auf der Eisfläche in Allershausen ein ganz besonderer Eisstock-Contest zu erleben. Die Bauhöfe aus Allershausen und Neufahrn hatten je acht Arbeiter entsendet, um ein Eisstockschützenturnier auszutragen. Und auch die beiden Bürgermeister, Rupert Popp aus Allerhausen und Franz Heilmeier aus Neufahrn waren mit von der Partie, zeigten bei minus 10 Grad, dass sie nicht nur im warmen Rathausbüro sitzen, sondern auch bitterkalten Temperaturen trotzen können. Jeweils ein Fünfer- und ein Viererteam beider Gemeinden traten gegeneinander an. Manche hatten zuvor an der Bar noch eine kleine Stärkung zu sich genommen, um auch die unbedingt erforderliche Lockerheit zu besitzen. Locker waren dann vor allem auch die Sprüche, mit denen sich die Helden der Eisstöcke gegenseitig derbleckten und frotzelten. Und locker war auch die Stimmung, von Verbissenheit keine Spur. Dass nach einem „Maßbandl“ gerufen wurde, wenn es mal fraglich war, welcher Stock näher an der Daube lag und „wer hod“, war rein witzig gemeint. In der Regel ließ sich diese weltbewegende Frage mit Fußlängen beantworten.

Wichtig: Jeder Teilnehmer hatte seinen eigenen Eisstock mitgebracht. Auch Rupert Popp, dessen Exemplar schon eine Rarität darstellt: 50 Jahre alt ist der Stock, den er von seinem Vater geschenkt bekommen hat und der in Hohenbercha angefertigt worden war. Und auch wenn es der lustigen Truppe in erster Linie um die Gaudi ging, gab es am Ende doch einen Sieger: Die Mannen vom Bauhof in Neufahrn hatten mit 4:1 die Nase vorn. Am 26. Januar besteht um 18 Uhr die Chance zur Revanche. Da sind nämlich die Allershausener nach Neufahrn eingeladen. Und wieder wird wohl keiner ein Maßbandl dabei haben, aber jede Menge gute Laune, lockere Sprüche und vielleicht auch den einen oder anderen Flachmann.

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