Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

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Texas Instruments gehört „geradezu selbstverständlich zu Freising“, betonte Landrat Josef Hauner (r.) in seinem Grußwort zum großen Jubiläumsfest. Und darauf sei die Stadt mächtig stolz.

TI-Familie feiert 50. Geburtstag

„Bayerisch und ein bisschen texanisch“

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Freising - TI – das steht für Texas Instruments, das steht für Innovation und das steht für „ein Musterbeispiel transatlantischer Partnerschaft“, sagt Andreas Schwaiger. Der ist Geschäftsführer von TI Deutschland, das am Samstag seinen 50. Geburtstag in Freising feierte. Ganz groß feierte.

Fahrgeschäfte, Zauberer, Karussells, Bullriding, eine Bühne mit Live-Musik, diverse Hüpfburgen, Verpflegungsstände und ein großes Festzelt – gut, dass das Betriebsgelände von Texas Instruments Deutschland GmbH an der Haggertystraße in Freising so groß ist. Kein Wunder, hat das Unternehmen doch seit Aufnahme der Produktion in Freising vor einem halben Jahrhundert rund eine Milliarde Euro in den Standort investiert. Das große Geburtstagsfest für die derzeit rund 1500 Mitarbeiter und ihre Angehörigen bewies wieder einmal, dass TI in Freising eine „Familie“ ist.

Und das wurde auch in den Grußworten betont, die an jenem Samstag bei der großen TI-Geburtstagssause gehalten wurden. Geschäftsführer Schwaiger hob hervor, dass das 50-jährige Bestehen einer solchen Firma gerade in dieser schnelllebigen Branche schon etwas bemerkenswertes sei. Genauso bemerkenswert sei es, dass hier in der Freisinger Wafer Fab jährlich fünf Milliarden Chips hergestellt würden. Schwaigers Appell an die TI-Familie: „Wir müssen innovativ und hungrig sein.“ TI in Freising sei „bayerisch, ein bisschen texanisch, deutsch und amerikanisch, vor allem aber international“. Dass sich TI vor 50 Jahren dazu entschlossen habe, die deutsche Dependance in Freising anzusiedeln, habe sich spätestens jetzt nach einem halben Jahrhundert als richtige Entscheidung herausgestellt, sagte Landrat Josef Hauner im Hinblick auf die Anbindung Freisings, die Infrastruktur, das Freizeitangebot, die Landschaft und die Kultur. Und: „Es macht uns stolz, dass Texas Instruments geradezu selbstverständlich zur Stadt und zum Landkreis Freising gehört.“

Da empfindet der Landrat genauso wie Freisings OB Tobias Eschenbacher. Der findet es, so sagte er, angesichts der hier entwickelten Patente „sehr beeindruckend, dass so viele Antworten auf Fragen der Technologie von Freising aus gegeben werden.“ Und Eschenbacher – im übrigen „Baujahr 1977“ und damit viel jünger als der Global Player in Freising – erinnerte an seine Schulzeit: „Wer damals etwas auf sich hielt, der hatte einen Taschenrechner von TI.“ Janet Jackson und Cindy Crawford seien auch Baujahr 1966 und noch gut im Geschäft, wusste US-Generalkonsulin Jennifer Gavito. 1966 hätten Songs wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“ oder auch „Yellow Submarine“ die Charts angeführt, sei der TSV 1860 zum ersten und einzigen Mal deutscher Fußballmeister geworden und habe Deutschland das WM-Finale gegen England verloren. Und TI habe begonnen, neue Märkte zu erkunden. Happy Birthday, TI Freising.

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