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Aktion beendet 

Freising: Beim Stadtradeln gab’s nur Gewinner

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20 Tage lang strampelten 480 Freisinger bei der Aktion Stadtradeln um die Wette – und die Bilanz kann sich sehen lassen: Tonnenweise Kohlendioxid wurde eingespart – und der beste Radler hatte fast 2000 Kilometer auf dem Buckel.

Freising 480 Teilnehmer in 34 Teams haben fast 13 Tonnen Kohlendioxid vermieden. Das ist die Bilanz der Stadt Freising bei der diesjährigen Stadtradel-Aktion vom 18. Juni bis 8. Juli. Am Mittwoch wurden bei der Abschlussveranstaltung im Rathaus die Besten der Besten ausgezeichnet. Doch gewonnen, so betonte Bürgermeisterin Eva Bönig, haben alle: die Radler, die Gesundheit und das Klima. Und nicht zuletzt auch die Bürgerstiftung Freising.

Freisings Klimaschutzmanagerin Marie Hüneke konnte an die Sieger in den verschiedenen Kategorien attraktive Preise und Gutscheine überreichen: Da war zunächst das Team, das die meisten Kilometer geradelt hatte. Sieger in dieser Kategorie wurde die TI-Betriebssportgruppe TeXins, die es auf 13 952 Kilometer brachten. Dann wurde der „Einzelkämpfer“ mit den meisten Kilometern geehrt: Martin Richter heißt hier der Sieger, der 1893 Kilometer auf seinem Drahtesel absolviert hat. Und dann gab es noch die Radlgruppe der Agenda 21, die mit 105 Radlern den Preis für das größte Team bekam.

Sie alle und auch die anderen Teilnehmer an der Aktion seien wohl auch „entstresst“ worden, sagte Bönig, die das Fahrrad als die richtige Antwort auf den Klimawandel bezeichnete. Wie Hüneke sagte, seien bei der Aktion Stadtradeln im gesamten Landkreis 195 186 Kilometer zusammengekommen. Dass Bönigs Behauptung, es gebe „nur Gewinner“, richtig war, bewies die Spendenübergabe: Dank der Sponsoren konnten insgesamt 1500 Euro an die Bürgerstiftung Freising übergeben werden. Und die TeXins hatten für jeden von ihnen geradelten Kilometer fünf Cent gesammelt, so dass auf diese Weise auch noch einmal knapp 700 Euro für die Bürgerstiftung zusammenkamen – Geld, das man laut Peter Reisch angesichts sehr niedriger Zinsen für das Stiftungskapital sehr gut brauchen könne.

Vor dem Stadtradeln hatte man die Aktion „Mit dem Rad in die Stadt“ geschaltet. Rund 3000 Mal wurde dabei bewusst mit dem Rad statt mit dem Auto die Innenstadt frequentiert, 170 Teilnehmer hatten mitgemacht, 50 Betriebe rund 200 Sachpreise im Wert von 4000 Euro bereitgestellt. So eine Aktion, sagte Initiator Johann Englmüller, habe keine Alibifunktion, sondern sei als Appell an die Bürger und die Politik gedacht. Die meisten Sammelmarken bei ihren Einkäufen ergattert hat die Familie Köhne – nämlich 73. Dafür gab es den ersten Preis: ein Wochenende mit einem E-Auto.

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