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Drei verschiedene Typen von Lichtstelen konnte man an der Korbinianskreuzung „im Einsatz“ erleben. 

Neues Beleuchtungskonzept für die Innenstadt 

Bekommt Freising eine neue Weihnachtsbeleuchtung?

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Große Sterne mit einem schönen Schweif – dazu tendiert man in der Stadt derzeit, wenn es um die künftige Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt geht. Denn die alte Girlanden-Variante ist nicht nur allmählich aus der Mode, sondern auch in die Jahre gekommen und dürfte nur noch heuer funktionieren.

Freising – So hieß es zumindest am Mittwochabend beim dritten „Forum Licht“, zu dem das Stadtplanungsamt eingeladen hatte und bei dem die Bürger erfuhren, wie bestimmte Teile des Beleuchtungskonzepts für die Altstadt aussehen.

„In Freising ist es immer sehr romantisch“, hatte Stadtbaumeisterin Barbara Schelle die rund 40 Interessierten bei Einbruch der Dunkelheit im Verwaltungsgebäude an der Amtsgerichtsgasse begrüßt und gleichzeitig betont, dass sich seit dem letzten Licht-Forum im Sommer 2016 Einiges getan habe: Der Stadtrat habe den Masterplan Licht beschlossen, bei der Auswahl der Lampenarten sei man weitergekommen. Beatrice Seidt vom Fachplanungsbüro 3lpi stellte dann die Mastleuchte Typ Freising vor, die künftig in der Innenstadt Verwendung finden werde, zeigte auch, wie künftig die Hängeleuchten aussehen werden. Noch nicht entschieden ist, welche Lichtstelen an den Eingängen zur Innenstadt aufgestellt werden, um so die historische Torsituation abzubilden. Aus acht Varianten habe man eine Vorauswahl von drei Typen getroffen, so Seidt, die in der General-von-Nagel-Straße an der Korbinianskreuzung zu sehen sind. Dort wurde den Interessierten dann auch vorgeführt, welcher Stelen-Typ welches Licht erzeuge. Auf einem DIN A 5-Zettel können die Bürger nun auch für eine der drei Varianten abstimmen.

Weiter ging der Weg dann zum Marienplatz, der künftig von 14 Leuchten rundherum erhellt werden wird. Seidt führte verschiedene Strahler vor, mit denen die Marienstatue, die Säule oder auch Fassaden am Marienplatz beleuchtet werden könnten. Manch „Aaaah!“ und „Ooooh!“ war die Folge der Demonstration.

Abstimmen können die Freisinger auch über die künftige Weihnachtsbeleuchtung – „ein emotionales Thema“, wie auch Schelle weiß. Unter den derzeit in Betracht kommenden Varianten, die von Leuchtsternen bis zu den üblichen Girlanden reichten, sei ein Vorschlag, der rund 3,5 Meter lange Sterne samt Schweif vorsieht, der Favorit, sagte Seidt. Wichtig: Die neue Weihnachtsbeleuchtung soll separat von der normalen Straßenbeleuchtung schaltbar sein, damit man die Sterne schon erleuchten könne, bevor die anderen Lampen eingeschaltet werden.

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