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Berufsschule: Abschlussfeier im Zeichen der Veränderung

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Über Buchpreise und Urkunden freuten sich (hinten, v. l.) Nina Straßer, Alena Huber, Annemarie Schuller, Simone Riedl, Sophia Baldauf, Maximilian Fröhlich, Martin Ferlisch, Oliver Wilde, André Krippner, (Mitte, v. l.) Isabell Gruber, Nicole Janzen, Melanie Kreiß, Guila Armenia, Carolin Fischer, Lisa Fleischer, Anna-Maria Sulkowski, Kristina Ebenfeld, Alexandra Samaropoulos, Sabrin Ammari, Thu Thuy Bui, (vorne, v. l.) Natascha Vogel, Anna Eichler, Laura Alt, Anne Idelberger, Andreas Empl, Simon Fetzer, Markus Stadler, Robert Oberpichler und Paul Wildgruber. Fotos: Gleixner © Birgit Gleixner

Freising - Tränen der Rührung, Worte der Anerkennung und Lob von vielen Seiten bestimmten die Abschlussfeier an der Berufsschule Freising.

250 Absolventen aus neun Bereichen hatten ihre Prüfungen abgelegt, 53 von ihnen erhielten nun einen Preis. Es war ein ganz besonderer Tag. Nicht zuletzt für Direktorin Elfriede Moser: Auch sie verlässt die Schule.

Jimi Hendrix hätte es nicht viel besser machen können. Benedikt Fischer ließ seine E-Gitarre schrill aufjaulen, er griff beherzt in die Saiten und verlieh seinem Talent mit Verve Ausdruck. Bezeichnend für eine Veranstaltung, bei der es Grund zum Feiern, aber auch Anlass zur Besinnung gab.

Die Schulfamilie hatte ganze Arbeit geleistet. Der Festakt zur Verabschiedung von Berufsschülern, die dreieinhalb oder aufgrund von Verkürzungen zweieinhalb Jahre Lehrzeit gerade hinter sich gebracht hatten, war sorgsam inszeniert. Mitreißende Musikeinlagen wie die von Absolvent Benedikt Fischer begleiteten die Festrede von Direktorin Elfriede Moser und die Grußworte von Vize-Landrat Robert Scholz und OB Tobias Eschenbacher.

Moser widmete sich in ihrer Abschiedsrede dem Thema „Veränderung“. Für eine besondere Note sorgte, dass sie nicht nur ihre Schützlinge damit bedachte, sondern auch selbst „betroffen“ ist: Moser wechselt ans Staatliche Studienseminar für Lehramt an beruflichen Schulen,

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Geldpreise der Firmen, der Stadt, des Landkreises und des Freistaats gingen an (stehend, v. l.) Sabrina Hillebrand, Sandy Kronawitter, Philip Czapka, Sebastian Kochbeck, Victoria Werr, Yannik Sauter, Ulrich Wieser, Andrea Döllel und Daniel Klassen sowie (sitzend, v. l.) Moritz Fixemer, Kevin Hemauer, Stephanie Mack, Martina Zillessen, Tamara Lamminger, Silvia Rauch, Franz Wilhelm, Sophie Drößler, Sabine Wax, Daniel Hanf und Thomas Stangl. © Birgit Gleixner

dessen Leitung sie übernehmen wird. Ihre Worte hatten also in zweierlei Hinsicht Gewicht. Den Absolventen empfahl sie, dem Abschied etwas Positives abzugewinnen. „Wer weiß, für was es gut ist“, sei immer ihre Devise gewesen, wenn es darum gegangen sei, mit Veränderungen klarzukommen. Es gelte, eine „eigene Strategie“ zu entwickeln und sich „eine positive Einstellung“ dazu anzugewöhnen, sagte sie.

Scholz zielte auf die erworbenen Talente und Fähigkeiten der Berufsschulabsolventen ab. „Es ist etwas wert, wenn man sein Fach versteht“, stellte der Vize-Landrat fest und machte den Schulabgängern Mut: „Menschen mit Ihren Qualitäten werden gesucht“, konstatierte er, gab aber auch zu bedenken, dass man sich, wenn möglich, nur kurz auf den jetzt erworbenen Lorbeeren ausruhen sollte. Denn Lernen sei ein fortwährender Prozess im Leben, betonte Scholz.

OB Eschenbacher sprach in Bezug auf die Abschlussfeier von einer „erstaunlichen Vielfalt“ und lobte das Engagement, das man dabei an den Tag gelegt habe. Speziell an die Absolventen gewandt, sagte er: „Wirklich toll, was Sie geleistet haben!“ (af)

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