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Betrügerischer Schlüsseldienst in Freising: Paar zahlt über 1200 Euro

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Wieder einmal wurden Freisinger Bürger Opfer des Schlüsseldienstwuchers: Am Dienstagabend fand ein Paar einen Schlüsseldienst über Google - und der erleichterte sie um einen großen Batzen Geld.

Freising - Die beiden Geschädigten, ein venezolanisches Studentenpaar, hatten am Dienstagabend die Haustür zugezogen und den Schlüssel innen stecken gelassen. 

Im Internet hatten sie über Google „Freising – Schlüsseldienst“ gesucht und einen ausgewählt, den sie für preiswert hielten. Zwecks “Verifizierung der Telefonnummer” wurde die Geschädigte mit unbekannter Nummer zurückgerufen. Der Schlüsseldienstmann war dann mit einem silbernen Renault Kombi und einer weiteren männlichen Person gekommen, habe zunächst so getan als versuchte er, die Türe günstig zu öffnen und dann nach rund zehn Minuten die Tür aufgebohrt. Auf Rechnung wurden unter anderem zwölf Euro je Millimeter für Zylinder verlangt, für den gesamten Zylinder also 560 Euro. Die Gesamtsumme der ominösen Rechnung betrug letztlich 1.260,97 Euro. Das Paar hat gezahlt - sich aber anschließend auf den Weg zur Polizeidienststelle gemacht und die Angelegenheit zur Anzeige gebracht.

Die Polizei rät dringend, sich wirklich an einen lokalen Schlüsseldienst zu wenden. Zumindest die ersten vier Angebote der Internetrecherche sind nach hiesigen Erkenntnissen problematisch – die angegebenen Telefonnummern führen allesamt zu einer Essener Vermittlungsagentur, deren Beauftragung dann zu solch einem Ergebnis führt.

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