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Im Vergleich zu den Jahrhunderthochwassern hat die Isar noch einen eher niedrigen Stand, wenn auch die erste Meldestufe bereits um einige Zentimeter überschritten wurde.

Regen-Schwerpunkt war der Süden – aber keine Schäden 

Bis zu 50 Liter kamen herunter – Isar bei 2,40 Meter

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Der Dauerregen der vergangenen Tage hat trotz seiner Stärke kaum Spuren im Landkreis hinterlassen. Bis zu 50 Liter pro Quadratmeter fielen zwar im südlichen Landkreis in Richtung München, als der Himmel seine Schleusen öffnete. Im Norden wurde man mit rund 30 Litern noch weitgehend „verschont“.

Landkreis „Über Schäden ist nichts bekannt“, sagt Diplom-Meteorologin Lisa Brunnbauer vom Deutschen Wetterdienst in Weihenstephan. Auch die Kanalisationen habe die Wassermassen bewältigt – und in den kommenden Tagen wird das Wetter ohnehin wieder besser, verrät Brunnbauer. Klar: Es könne noch zu einzelnen Schauern und Gewittern kommen, „aber da sprechen wir von Mengen von fünf bis 15 Liter“ – nicht tragisch also.

Auch in Sachen Hochwasser müsse man sich keine Gedanken mehr machen. Der Pegel der Isar hat zwar am Donnerstag die Meldestufe 1 bei einer Höhe von 240 Zentimeter erreicht – doch schon jetzt befindet sich der Wasserstand wieder auf dem Rückgang. Selbiges gilt für die Schleifermoosach, die sich bei rund 65 Zentimetern eingependelt hat. Erfahrungsgemäß, so Brunnbauer, sei zwar noch mit dem Wasser aus dem oberen Flusslauf der Isar zu rechnen – das könnte noch einmal für einen kurzzeitigen Anstieg der Pegel sorgen. Allgemein werde sich die Lage aber relativ schnell normalisieren.

Einen kleinen Ausblick für die kommenden Tage kann Brunnbauer auch geben: Am Wochenende geht es zunächst wieder hoch mit den Temperaturen. Mitte der kommenden Woche wird es aber voraussichtlich wieder etwas abkühlen – und in den ersten beiden Augustwochen sollten die Freisinger mit wechselhaftem Wetter rechnen. Die Siebenschläfer-Regel hat sich auch heuer wieder als wahr erwiesen – Ende Juni war das Wetter wechselhaft – und das hat sich bisher auch durchgezogen.

Für den weiteren Ferienverlauf macht Brunnbauer den Landkreis-Bewohnern allerdings Hoffnung: „Ich schließe nicht aus, dass es noch einmal eine Hochdruck-Phase gibt“, erklärt die Diplom-Meteorologin. Ab Mitte August könnte sich dann richtiges Sommerwetter einstellen – doch „Prognosen sind so weit im voraus immer schwierig“, sagt Brunnbauer.

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