Über 60 Einsatzkräfte waren gestern Mittag zu BMW an die Echinger Fürholzer Straße ausgerückt. Einige Mitarbeiter hatten Vergiftungssymptome gezeigt. Foto: gaulke

BMW-Arbeiter zeigen Vergiftungssymptome

Eching - Ein Großaufgebot von Polizei, BRK und Feuerwehr rückte zu BMW an der Echinger Fürholzer Straße aus: Mitarbeiter hatten über Vergiftungssymptome geklagt

Zwei Angestellte eines Zulieferers des Pkw-Herstellers hatten an einem Auto gearbeitet. Plötzlich klagten die beiden laut Neufahrns Polizeichef Peter Vogtleitner „über Atembeschwerden und Kopfschmerzen“. Die Werksleitung setzte daraufhin den Notruf ab. Vogtleitner: „Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass Gefahrstoffe ausgetreten waren.“

Als die Rettungskräfte eintrafen, zeigten bereits sechs weitere Arbeiter, die sich in der Nähe des Fahrzeugs aufgehalten hatten, die gleichen Symptome. Alle acht Mitarbeiter wurden vom Rettungsdienst, der mit sieben Teams sowie einem Notarzt im Einsatz war, in die Klinik gebracht. Dort aber konnten keine Vergiftungserscheinungen festgestellt werden, weshalb die Betroffenen wieder entlassen wurden.

Und auch das Großaufgebot der Feuerwehren aus Eching, Neufahrn, Unterschleißheim, Goldach und Dietersheim (insgesamt rund 60 Einsatzkräfte) wurde nicht fündig: Die FFW-Experten stellten bei Messungen keine giftigen Stoffe auf dem Boden der Werkshalle oder in der Luft fest.

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