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BOS-Funkmast in Kranzberg aufgestellt

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In den Himmel über Kranzberg ragt der BOS-Mast. leh
In den Himmel über Kranzberg ragt der BOS-Mast. leh

Kranzberg - Der Protest der Kranzberger Bürger hat nichts genutzt: Am Montag und Dienstag wurde der 44 Meter hohe BOS-Funkmast am Ortseingang nahe Berg aufgstellt.

„Wir sind nicht sehr erfreut darüber“, kommentierte Bürgermeister Robert Scholz die Forsetzung der Arbeiten. „Da wurden wir vor vollendete Tatsachen gestellt.“ Der Rathauschef ist zu Recht sauer. Bei einer kurzfristig angesetzten Info-Veranstaltung vor Pfingsten hatte er angekündigt, bei der Regierung, die für den Mast zuständig ist, einen Baustopp zu erwirken (wir berichteten). „Ich habe aber bis jetzt keine Rückmeldung erhalten, sagt Scholz auf FT-Nachfrage. Aber: Auch wenn demnächst doch noch eine Antwort kommt, „wird die negativ für uns sein“.

Auch die Anwohner sind besorgt. Der Mast steht rund 150 Meter von der nächsten Wohnbebauung entfernt, zurKranzberger Volksschule sind es rund 300 Meter. Verärgerte Anwohner haben sich beim Bürgermeister gemeldet und auch mit den Arbeitern auf der Baustelle geredet. „Doch die Firma hat einen Auftrag, den sie nun ausführt“, sagt Scholz.

Er möchte nun als nächsten Schritt versuchen, ein erneutes Info-Gespräch zu veranstalten - mit den Bürgern und Vertretern der ausführenden Firma Diginet: „Die Auswirkungen auf die Landschaft sind nicht schön, aber dramatischer sind die gesundheitlichen Folgen“, so Scholz. „Aber das sollen die Verantwortlichen den Bürgern selbst sagen.“ Und die kämpfen weiter: Am Mittwoch wird sich die Bürgerinitiative gegen den Masten gründen.

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