Den besten Überblick übers Gelände hatte man von der Drehleiter der Feuerwehr aus. Von erhobener Warte verschafften sich aus 30 Metern Höhe auf Einladung des Echinger Feuerwehrkommandanten Stefan Maidl (Foto) unter anderem auch Veranstalter Alexander Wolff und 2. Bürgermeister Otmar Dallinger einen spektakulären Eindruck vom bunten Treiben auf dem Campingplatz am Echinger See. Foto: Wilms

Brass-Wiesn-Bilanz: Viele "Wiederholungstäter"

Eching - „Rundum zufrieden“ äußerte sich Pressesprecherin Stefanie Posor vom Veranstalter Sonnenrot GmbH im Rückblick auf die Brass Wiesn 2016. Besucherzahlen, Verlauf und Resonanz der drei Festival-Tage am ersten August-Wochenende können sich sehen lassen.

Die Leute ließen sich nicht abhalten. Sogar beim völlig verregneten Auftakt am Freitag wurden rund 6000 Festival-Fans gezählt, die sich trotz Matsch und Nässe nicht die gute Laune verderben ließen. Deutlich übertroffen wurde das Ergebnis am sonnigen Samstag mit einem Top-Wert von rund 7500 Besuchern jeden Alters.

Bei ihrer mittlerweile vierten Auflage hat die Brass Wiesn in punkto Komfort, Familienfreundlichkeit, Gastronomie und bei den Bühnen noch mal nachgerüstet. Und: Die Neuerungen sind gut angenommen worden. Für Brass-Fans, die erdverbundenes Zeltln nicht so schätzen, standen erstmals acht Holzhütten mit insgesamt 14 Übernachtungseinheiten zur Verfügung. Eine gute Wahl, wird sich mancher gedacht haben beim Anblick völlig durchnässter Klamotten oder gar geknickter Zeltstangen.

Tüchtig Fahrt aufgenommen hat auch das erstmals angebotene Kinderprogramm, bei dem sich die Animateurinnen über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen konnten. Gleiches galt für die Betreiber des Wiesn-Wirtshauses, der „Amper Alm“. Eine vierte Bühne, die kleine Freiluftbühne von Radio Buh, stellte eine weitere Bereicherung im prallen Musikprogramm mit fast 40 Bands dar.

Ein interessanter Aspekt: Nicht nur bei den Besuchern, auch bei den Musikern gibt es viele überzeugte „Wiederholungstäter“, wie Impala Ray, Dicht & Ergreifend, Keller Steff, Kapelle Josef Menzl oder die Fexer, die allesamt gerne wieder hier aufgetreten sind. Und auch die diesjährigen Headliner, die Cuba-Boarischen, geben auf Facebook zu Protokoll: „Danke für die Fetzenparty, an euch und an die andren tollen Bands - wir freu’n uns aufs nächste Mal!“

Beim größten Festival auf heimischem Boden zeigten sich die Echinger nicht nur musikalisch engagiert: Einen Marathoneinsatz haben das BRK und die Feuerwehr hinter sich. Einmal mehr wurde der Auf- und Abbau der Gamsbluathüttn vom Echinger Burschenverein geleistet.

Apropos leisten: Nicht nur als Gastronom tüchtig beschäftigt war der Fischer Hans, der auf dem Campinggelände beim spontanen Sondereinsatz mit einem Bulldog wahre Schlammberge zur Seite schaffte, um gegen das Steckenbleiben der Wohnmobile anzukämpfen.

Flächenmäßig hat sich die Brass Wiesn vergrößert: Mit einbezogen wurde erstmals der Monte Eho, von wo es einen tollen Blick aufs Festivalgelände plus Gipfelbar und -buch gab. Von all dem machten die Besucher regen Gebrauch. Neben allerlei Blödsinn gab es in dem 200 Seiten starken Buch ein vielseitiges positives Feedback zu lesen - wie: „Das erste Mal hier, aber ned das letzte Mal!“

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