Breitbandausbau: Neufahrn und "die Röhrchen"

Neufahrn - Ein Masterplan, sprich ein Gesamtkonzept für den Breitbandausbau muss her. Zu dieser Überzeugung gelangte Neufahrns Bauausschuss am Montag.

Michael Räbiger, Vertreter der Beraterfirma Corwese, schlug vor, immer dann, wenn es zu Straßenbauarbeiten, zu Maßnahmen im Kanal- und Wasserbereich kommt, gleich Rohre für Glasfaserkabel einzubauen. An Glasfasertechnik kommt man laut Räbiger nicht mehr vorbei, wenn man schnelles Internet auf hohem Niveau gewährleisten will. „Die Röhrchen“ hätten den Vorteil, dass man den Glasfaser-Ausbau forcieren und das Netz an die Betreiber vermieten könne. Die Kabel würden „eingeblasen“, erklärte Räbiger. Laut Beschluss will man dafür im kommenden Jahr 40 000 Euro ausgeben. Das Geld ist vorhanden. 300 000 Euro waren heuer für den Breitbandausbau vorgesehen. Man hat aber nur 75 000 Euro ausgegeben.

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