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Die Freisinger CSU-Spitze mit Minister: MdL Florian Herrmann, Vizelandrätin Anita Meinelt, Freisings Ortsvorsitzender Erich Irlstorfer, Gast Ludwig Spaenle, Bürgermeister Rudolf Schwaiger, Bezirkstagskandidat Simon Schindlmayr, MdB Franz Obermeier, Peter Geiger (stellvertretender Ortsvorsitzender und Freisinger JU-Chef) sowie Brigitte Scholtys, Vorsitzende der Frauenunion Freising.

CSU "brennt für Bayern"

Freising - Er sang das Hohelied auf das differenzierte Bildungssystem in Bayern: Ludwig Spaenle. Und der Kultusminister machte beim CSU-Neujahrsempfang Wahlkampf:

„So. Jetza.“ Das Mikrofon noch schnell für sich in die richtige Position gebracht, da konnte Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle loslegen. 25 Minuten dauerte seine Festrede beim CSU-Neujahrsempfang im Asamsaal - am Fuße des „Mons doctus“, den Spaenle als „das historische Gehirn Altbayerns“ titulierte. Und deshalb sagte der Münchner in Freising: „Wir wissen, dass wir Ihnen Demut schulden.“

Spaenles Auftritt vor rund 400 geladenen Gästen war ein Lob auf die CSU und das ihrer Politik zu Grunde liegende christliche Menschenbild, auf die bayerische Bildungspolitik nach dem Motto „kein Abschluss ohne Anschluss“, und dann wieder auf die CSU: „Wir wissen, was Heimat bedeutet.“

Spaenle wurde denn auch zum Abschluss von MdL und Kreisvorsitzendem Florian Herrmann gelobt: Das bayerische Bildungssystem sei individuell auf die Menschen zugeschnitten. „Gleichmacherei ist das Falsche“, sagte Herrmann, weil dem „ein falsches Menschenbild zu Grunde liegt“.

Und dann machte auch Herrmann Wahlkampf: In Bayern lebten die Menschen gern, die „Leistungsbilanz“ der CSU sei „hervorragend“. Und das wolle man nach der Landtagswahl 2014 fortsetzen. Denn: „Wir bereiten die Zukunft Bayerns vor.“

Das Forum des Neujahrsempfangs nutzte Freisings CSU-Ortsvorsitzender Erich Irlstorfer zu einem Dank an Handwerk und Wirtschaft - stellvertretend an Kreishandwerksmeister Martin Reiter und an den FMG-Chef Michael Kerkloh.

Kommunalpolitisch liege ein Jahr vor der CSU und dem Stadtrat, das „viel Mut zu Entscheidungen“ fordere - so viel Mut wie bei der Standortentscheidung für das Hallenbad und für den Bau der Eishalle. Diese beiden Projekte, ebenso wie die Westtangente, die man heuer „zum Abschluss bringen“ wolle, zeigten, dass man auch als „kleine, aber feine Gruppe“ im Stadtrat etwas bewirken könne, wenn man „mutig vorangeht“.

Das sei auch bei Schulbauten- und -sanierungen notwendig, so Irlstorfer. Bei Berufsschule und FOS/BOS sei es jetzt „Zeit, anzugreifen“. Und die neue Realschule in Freising sollte nach Vorstellungen der CSU in Lerchenfeld gebaut werden. (zz)

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