In Mathe macht ihr kaum jemand etwas vor: Antonia Salzbrunn. Foto: Hirschfeld „Wenn ich einmal eine Aufgabe begonnen habe, will ich sie auch lösen.“Antonia Salzbrunn

Antonia Salzbrunn (17)

Bundeswettbewerb Mathematik: Diese Thalhamerin rechnet mit den Besten

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Der Bundeswettbewerb Mathematik hat es in sich. Antonia Salzbrunn (17) vom Josef-Hofmiller-Gymnasium setzte sich dort – in der Champions-League der Mathe-Genies – trotzdem durch. Erst im Finale stieß sie auf einen besonders harten Brocken . . .

Freising/Thalham Sie macht einen etwas schüchternen Eindruck – und um ihre Leistung macht sie nicht viel Worte. Doch wenn es um Zahlen geht, trumpft Antonia Salzbrunn aus Thalham, die derzeit die zwölfte Klasse des Josef-Hofmiller-Gymnasiums besucht, auf. Die 17-Jährige hat drei von vier Aufgaben in der zweiten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik richtig gelöst – damit erhielt sie immerhin noch einen dritten Preis: Eine Bronzemedaille unter den deutschen Mathe-Genies.

Doch der Reihe nach: Im Unterricht bekam Antonias Klasse vor wenigen Monaten Aufgaben ausgeteilt – die man daheim lösen darf und sie dann einschicken kann. Zweimal Geometrie, zweimal Algebra: der Bundeswettbewerb Mathematik. „Man hat mehrere Wochen Zeit, um die Aufgaben zu lösen, meistens so um die zwei Monate“, erklärt die Schülerin. In der ersten Runde staubte sie direkt den ersten Preis ab – ohne Beanstandungen! „Es kommt total darauf an, wie einem die Aufgabenstellung liegt“, erklärt Antonia Salzbrunn. Ab und zu „sieht man eine Lösung gleich“. Wenn das aber nicht der Fall ist: „Dann kann sich das etwas ziehen“, erklärt sie und grinst verschmitzt.

In Runde zwei musste sie feststellen, dass die Trauben etwas höher hängen: Drei von vier Aufgaben konnte sie lösen – an der letzten biss sie sich die Zähne aus. Es reichte für den dritten Preis – allerdings nicht für die nächste Runde, in die man nur mit einem perfekten Resultat einzieht. Das ärgerte Antonia dann natürlich schon: „Wenn ich einmal eine Aufgabe begonnen habe, will ich sie auch lösen!“.

Mit diesem Ehrgeiz will es die Schülerin, die in Mathematik, Deutsch, Französisch und entweder Ethik oder Informatik Abitur macht, weit bringen. Einen klaren Plan hat sie auch schon: „Ich will an der TU München Mathematik studieren, vielleicht mit Physik oder Informatik im Nebenfach.“ Doch zunächst stehen die Abschlussprüfungen im Mai noch an – mit Mathematik geht’s los. Das sollte für sie aber nicht tragisch sein. Schließlich gewinnt nicht jeder beim Bundeswettbewerb einen Preis.

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