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Musikalische Höhepunkte gehörten zum Programm. So interpretierten Luisa Tafuri (Gesang) und Hannes Lehmann (Piano) „Si, maman, si“ von France Gall.

„Café de Paris“ im Camerloher-Gymnasium

Bestechende Kunst und Kulinarik

Freising – Seit vielen Jahren ist es eine gute Gepflogenheit der Französisch-Klassen des Camerloher-Gymnasiums, die deutsch-französische Freundschaft mit einem bunten Abend, genannt „Café de Paris“, zu feiern. Mit viel Musik, szenisch vorgetragenen französischen Gedichten und kleinen französischen Köstlichkeiten gelang es vor kurzem wieder, die  Besucher in die Welt der kulturellen Vielfalt der Grande Nation eintauchen zu lassen.

Birke Rutenberg und Caroline Seibold, die Chefinnen des Café Camerloher, zeigten sich hoch erfreut, dass die Französisch-Klassen des Camerloher-Gymnasiums zusammen mit ihren Lehrerinnen Veronika Eckl, Silvia Betz und Andrea Bliese auch heuer wieder ein „Café de Paris“ organisiert hatten und das Café-Camerloher-Team für die Bewirtung sorgen durfte.

Mit dem „Café de Paris“ wird an den Élysée-Vertrag erinnert, der vor über 54 Jahren am 22. Januar 1963 vom damaligen deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle unterzeichnet wurde. Die Feindschaft zwischen den beiden Ländern wurde damit offiziell beendet und es begannen ganz neue Beziehungen.

Die Resonanz auf das „Café de Paris“ war – wie schon in den vergangenen Jahren auch – enorm groß. Das Café platzte fast aus allen Nähten. Die Französisch-Klassen hatten einen bunten Abend vorbereitet. Los ging’s mit der Q 11. Begleitet von Alina Wilke am Piano sangen die Schüler das bekannte Chanson „En chantant“ von Michel Sardou.

Neben den vielen musikalischen Beiträgen unterhielten die Französisch-Klassen ihr Publikum mit szenisch gestalteten französischen Gedichten, einem Rätselspiel zu Paris oder mit perfekt aufbereiteten Rezepten. Das Publikum erfuhr beispielsweise, wie man Petit-Fours oder Macarons zubereitet. In perfektem Französisch und mit Foto-Impressionen informierte Katharina Horban über ihren einjährigen Aufenthalt in Frankreich.

Nach knapp zwei Stunden Unterhaltung entließen die Klassen ihr Publikum mit dem Chanson „Je ne regrette rien“ von Edith Piaf. Somit erinnerten die Camerloher-Schüler nicht einfach nur an das Élysée-Abkommen, sondern leisteten ihren Beitrag, dass die deutsch-französische Freundschaft gefestigt weiterleben kann. 

Peter Spanrad

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