140 Stimmen durften Johannes Becher (r.) und seine Helfer auszählen. foto: PRIVAT

Ergebnis am Gymnasium Moosburg 

CDU/CSU hat bei der Jugendwahl in Moosburg knapp die Nase vorn

Im Rahmen des bundesweiten Projekts U18-Jugendwahl haben am Gymnasium Moosburg 140 Schüler aus der Mittel- und Oberstufe teilgenommen und die Bundestagswahl simuliert. Die Jugendlichen durften analog zur Bundestagswahl die Erst- und Zweitstimme abgeben.

Moosburg „Ich bin ein großer Fan dieses Projekts, weil es jungen Menschen schon einmal ein Gefühl für den Akt des Wählens und der Demokratie vermittelt“, betonte Jugendreferent und Wahlleiter Johannes Becher.

Bei der Erststimme entfielen die meisten Stimmen und somit das Direktmandat auf Erich Irlstorfer von der CSU (50 Stimmen), vor der Grünen Kerstin Schnapp (24 Stimmen) und dem SPD-Kandidaten Andreas Mehltretter (19 Stimmen). Dahinter landeten Thomas Neudert (FDP, 14 Stimmen), Robert Prado-Diaz (BP, 13 Stimmen), Johannes Huber (AfD, 8 Stimmen), Robert Weller (FW, 5 Stimmen), Dr. Guido Hoyer (Linke, 4 Stimmen) und Dr. Reinhold Reck von der ÖDP (3 Stimmen).

Mit der Zweitstimmen wählten die Gymnasiasten einen Sechs-Parteien Bundestag, der sich von den derzeitigen Umfragen der Bundestagswahl durchaus etwas unterscheidet. Stärkste Partei war die CDU/CSU mit 26,4 Prozent vor den Grünen mit 21,4 Prozent. Platz 3 ging an die FDP mit zehn Prozent. Den Sprung in den gymnasialen Bundestag schafften zudem die Satirepartei „Die Partei“ mit 6,4 Prozent, die AfD mit 5,7 Prozent und die SPD mit 5,0 Prozent. Die sonstigen Gruppierung (jeweils unter fünf Prozent) summieren sich auf 25 Prozent. Die bundes- und landesweiten Ergebnisse der U18-Wahl finden sich auf der Homepage www.u18.org.

Aufgrund des Wahltermins in der ersten Schulwoche blieb nicht viel Zeit für die Organisation, die Schulung der Wahlhelfer und die Information der Schüler: „Mein besonderer Dank gilt deshalb dem Sozialkundelehrer Stephan Hager sowie den Wahlhelferinnen Julia Garus, Elisa Schneider, Vroni Michel, Alexandra Pichler, Anna Moritz und Lena Lamke“, bedankte sich Becher für das Engagement.

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