Am Anschlag: Neufahrns Christkindlmarkt war heuer so gut besucht, dass sich viele Besucher fragten, warum man ihn eigentlich nicht verlängern kann. Foto: Klinke

Der Christkindlmarkt - „wunderschön, aber ausbaufähig“

Neufahrn - Die Umgestaltung des Christkindlmarktes hat sich gelohnt: Das Publikum nimmt die neue Anordnung der Stände zu kleinen Höfen hervorragend an, wie sich bei der jüngsten Auflage am Marktplatz gezeigt hat.

Wie Kulturreferentin Christa Kürzinger dem FT erklärte, sei sie von mehreren Leuten angesprochen worden, warum der Christkindlmarkt eigentlich nur einen Tag dauert. „Das habe ich wirklich von ganz vielen gehört“, sagte Kürzinger, die sich eine Verlängerung auf zwei oder auch drei Tage durchaus vorstellen kann. Sie hat sogar schon mal einen entsprechenden Antrag gestellt, war aber damit nicht durchgekommen. „Ich glaube, da werden wir noch dran arbeiten“, stellte die Kulturreferentin in Aussicht. Ihr Urteil über den von Gemeinde veranstalteten Christkindlmarkt in seiner jetzigen Form lautet jedenfalls: „Wunderschön, aber ausbaufähig.“

Die Neuausrichtung der Stände auf dem Neufahrner Christkindlmarkt, auch Insel-Lösung genannt, geht auf eine Initiative der SPD zurück. Man erhoffte sich dadurch eine Art „Kuscheleffekt“, der die Attraktivität steigern sollte. Das ist offenbar gelungen. Gut 40 Stände waren es diesmal. Und es hätten durchaus mehr sein können, wie Kürzinger zu verstehen gab. Man habe ihres Wissens gar nicht alle Bewerbungen annehmen können. Es sei förmlich der Platz ausgegangen.

Zu den Attraktionen auf dem Christkindlmarkt zählten nicht zum ersten Mal die zwei Alpakas (eine Kamelart). Die waren bei den Kindern natürlich der Hit. Auch die aufgestellten Feuertöpfe erfreuten sich bei den Mädchen und Buben großer Beliebtheit. Man konnte darin an Stöcken befestigte Marshmallows garen, bis sie so richtig knusprig waren.

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