Der Countdown für "Havana-Nights"-Festival läuft

Haag - Es sind die Stars der Elektro-Szene, die sich am 1. und 2. Juli beim Havana-Nights-Festival in Haag die Ehre geben. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Durchatmen ist bei den Verantwortlichen der „Havana-Nights“ aktuell Fehlanzeige. Zu lang ist die Liste mit den Dingen, die bis zum ersten Freitag und Samstag im Juli - dem großen Partywochenende - noch erledigt werden müssen. Immerhin werden an den beiden Tagen 14 500 Gäste erwartet. Und die haben - nach den Erfolgen der vergangenen Jahre - eine gewisse Erwartungshaltung, die es zu erfüllen gilt. Die Arbeiten, denen sich das 30-köpfige Organisationsteam in den letzten vier Wochen gegenübersieht, sind überwiegend profan. So müssen beispielsweise drei Kilometer Bauzaun und 96 Toiletten aufgestellt werden.

Das Line-Up steht natürlich längst: Lexy & K-Paul, Moonbootica, The Discoboys, Tobi Neumann, Pascal Feos - es sind die Größen der Szene, die die Massen nach Haag locken werden. Einer von ihnen ist Felix Kröcher, der in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal zum „Best National DJ“ gekürt wurde. In den kommenden Monaten ist er in der Schweiz, Österreich, Frankreich, Spanien und Portugal gebucht. Auf die Frage, was ihn als international anerkannten Künstler an dem Festival im kleinen Haag reizt, meint er: „Ich hatte schon letztes Jahr das Vergnügen, hier spielen zu dürfen - und es war fantastisch. Alles hat gestimmt. Von der Location bis zum Publikum.“

Doch es sind nicht die Künstler und das Organisationsteam alleine, die das Festival in den vergangenen Jahren zu einem besonderen Event gemacht haben. Die hohen Sicherheitsstandards, die die Verantwortlichen jedes Jahr aufs Neue umsetzen wollen, sind nicht zuletzt durch die Unterstützung der Feuerwehren vor Ort möglich. Und weil man sich gegenseitig gerne hilft, gab es von den Havana-Nights-Organisatoren kürzlich eine Brotzeit für die Plörnbacher Wehr, die gerade selber fleißig an ihrem neuen Feuerwehrhaus werkelt. Das Team wollte sich mit dieser Geste erkenntlich zeigen für die Unterstützung beim Festival.

Doch es gibt noch mehr soziale Aspekte: Die VfR-Jugend kam kürzlich in den Genuss einer Spende in Höhe von 7000 Euro für ihre Jugendarbeit. Und dann existiert bei den Machern der HN noch eine ganz besondere Freundschaft mit der Lebenshilfe Freising. Den behinderten Menschen bieten die Organisatoren eine exklusive Führung über das Festival-Gelände an, kurz bevor es für alle Gäste geöffnet wird.

Mehr Infos gibt es unter www.hn-festival.de.

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