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Im Gewölbe des Weihenstephaner Brauereimuseums empfing die CSU Freising ihre Neumitglieder - und versorgte sie mit Infos, Brotzeit sowie einer Brauereiführung.

CSU-Neumitglieder-Empfang in Freising

„Die Flamme weitertragen“

Beide können auf eine lange Tradition zurück blicken: die Weihenstephaner Staatsbrauerei und die CSU. Kein Wunder, dass die Neumitglieder der CSU-Familie im Landkreis Freising zum diesjährigen Neumitglieder-Empfang in das historische Gewölbe des Weihenstephaner Brauereimuseums geladen waren.

Freising – Bei Brotzeit und Bierverkostung erhielten die 2016 eingetretenen CSU-Mitglieder die Möglichkeit, sich über die Arbeit in den Arbeitskreisen zu informieren und die Mandatsträger kennenzulernen. Digitalisierung, Klimawandel oder die große Aufgabe der Integration: Die Politik müsse sich in den nächsten Jahren großen Herausforderungen stellen, sagte CSU-Kreisvorsitzender Florian Herrmann. Trotz der Verwurzelung in traditionellen Werten leiste man in der Parteifamilie viel zur gedeihlichen Entwicklung und Stabilisierung der Heimat. Konservativ sein heiße schließlich auch „Die Flamme weiter tragen und nicht die Asche anbeten“, zitierte Herrmann den englischen Staatsmann Thomas Morus.

Ganz wichtig für die CSU im Landkreis sei die politische Willensbildung von unten. Die Mitglieder in den Ortsverbänden seien „Seismografen der Lebenswirklichkeit der Bürger“. Als Volkspartei sei der Austausch auf dieser Ebene wichtig.Und: Aufgabe der Politik sei es, nicht in „fünf Jahren“ zu denken, sondern darüber hinaus die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Das unterstrich auch Landrat Josef Hauner. In der Fragerunde, die die Mitglieder der JU vorbereitet hatte, erklärte er, warum er in jungen Jahren in die CSU eingetreten sei: Durch das Vorbild der Eltern, die sich als Gastwirte immer wieder mit neuen Entscheidungen konfrontiert gesehen hätten, habe er gelernt, sich „nicht auf andere zu verlassen, sondern möglichst viel selber zu entscheiden“.

Bezirksrat Simon Schindlmayr verriet, was seine Motivation zum Parteieintritt gewesen sei. „Mitreden kann man eigentlich nur auf politischer Ebene. Ich wusste, dass ich den größten Hebel dazu in der CSU habe.“

Was einen als Lokalpolitiker täglich so erwarte, wurde gefragt: „Alles, was den Bürger bewegt“, sagte der Hallbergmooser Bürgermeister Harald Reents.

Was es mit dem Geheimnis des Bierbrauens auf sich hat, das erfuhren die Gäste bei einer Führung durch das „Allerheiligste“ der Brauerei – dort, wo die Ingredenzien Hopfen, Wasser und Malz zusammengemischt werden.                                                                                            Maria Martin

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