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Das Haager Komödienbrettl: Rabenschwarz folgt lustig

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Die Vorstandsriege des Haager Komödienbrettls: (v. l.) Anja Tafelmaier, Alexandra Müller, Richard Pflügler, Thomas Hofmann, Renate Polz, Armin Weichslberger und 2. Bürgermeister Dominik Berger.
Die Vorstandsriege des Haager Komödienbrettls: (v. l.) Anja Tafelmaier, Alexandra Müller, Richard Pflügler, Thomas Hofmann, Renate Polz, Armin Weichslberger und 2. Bürgermeister Dominik Berger. © Riedel

Das Haager Komödienbrettl hat neu gewählt. Und es gibt ein neues Stück, das 2022 aufgeführt werden soll.

Haag – Das Haager Komödienbrettl unterhält die Menschen seit vielen Jahren immer wieder bestens mit den von Reinhard Seibold selbst verfassten Theaterstücken. In letzter Zeit konnten die Theater-Akteure wegen der Corona-Pandemie allerdings nicht aktiv werden, berichtete Thomas Hofmann bei der Jahreshauptversammlung im Restaurant Ampertal. Er erinnerte an die zuletzt aufgeführte pechschwarze Komödie „Weidmanns Heim“, die im Januar 2020 im Haager Theatersaal über die Bühne ging und damals sechs Mal zur Aufführung kam. Nach dem besinnlichen Stück: „Ich bin schon da“ über den Jakobsweg überraschten die Haager Schauspieler im vergangenen Jahr die Zuschauer mit dieser kuriosen, bösen und ziemlich rabenschwarzen Komödie, die in einem Pflegeheim spielte. 986 Karten konnten verkauft werden, so Hofmann.

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Der Erlös wurde, wie in jedem Jahr, an soziale Zwecke gespendet. Laut Hofmann bat man die Zuschauer, mit zu entscheiden, wohin das Spenden-Geld fließen soll. Die Gelder gingen, wie von den Zuschauern gewünscht, an die Marina-Thudichum-Grundschule, an das Freisinger Frauenhaus, an den Krebshilfeverein Maria und Christoph, an das Kinderheim St. Klara und an die ambulante Palliativversorgung. Wie es nun weitergehen soll, weiß zur Zeit niemand so ganz genau. Man habe im Vorstand darüber lange diskutiert, resümierte Vereinschef Richard Pflügler.

Zwei neue Theaterstücke seien bereits von Reinhard Seibold fertig geschrieben, und eines davon könnte eventuell Ende März, Anfang April des nächsten Jahres aufgeführt werden, wenn Corona nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Anfang Januar soll bereits mit den Proben begonnen werden, so Pflügler. Nach der schrägen Komödie vom Happy-End im Herbst des Lebens ist Seibold diesmal etwas Lustiges eingefallen, wie er selber sagt. Dabei kommen verschrobene und vergessliche Großeltern zusammen mit ihren Enkelkindern in der humorvollen Handlung vor. Die Geschichte erzählt von den vielfältigen Alltagsproblemen der alten und der jungen Leute.

Neuwahlen

Mit der Wahl des Vorstandes hatte der Vize-Bürgermeister Dominik Berger als Wahlleiter keine Probleme, weil sich alle wieder aufstellen und wählen ließen. Vorsitzender bleibt Richard Pflügler zusammen mit seinem Vertreter Thomas Hofmann. Die Kasse führt in bewährter Manier Renate Polz, die zuvor die Ein- und Ausgaben Revue passieren ließ. Schriftführer bleibt weiterhin Armin Weigslberger. Als Kassenprüferinnen fungieren wie gehabt Alexandra Müller und Anja Tafelmaier.

Wolfram Riedel

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