Seniorenweihnachtsfeier Hallbergmoos 

Die, die das Gemeinwohl unterstützen

Die Hektik der Vorweihnachtszeit hinter sich gelassen haben 500 ältere Semester der Gemeinde: Im „Festsaal“ des Airport Business Centres traf man sich zur Seniorenweihnachtsfeier – und genoss heiter-besinnliche Stunden.

Hallbergmoos – „Kaum dreht man sich drei Mal um, schon ist das Jahr wieder rum.“ Bürgermeister und Gastgeber Harald Reents konnte sich nur wundern, wie schnell die Zeit vergeht – und er auf’s Neue die Senioren der Gemeinde im Kasino des Airport Business Centre (ABC) begrüßen konnte. An festlich gedeckten Tischen kehrte wunderbare Weihnachtsstimmung ein: Die Mintringer Musikanten und Ludwig Wiesheus „Feierleit“ spielten und sangen volkstümliche Weihnachtslieder. Die Hortkinder aus dem Ecksteinhaus trugen Gedichte vor und verschenkten selbstgebastelte Weihnachtssterne. Und sogar der Nikolaus (Pfarrer Thomas Gruber) und sein Engerl (Pfarrerin Juliane Fischer) schauten vorbei – um den Anwesenden die amüsante Geschichte zu erzählen, wie Ochs und Esel in den Stall von Bethlehem kamen.

Besondere Aufmerksamkeit genossen die ältesten Anwesenden: Theres Morasch (97) und Guiseppe di Bella (91) erhielten von Bürgermeister Harald Reents und Seniorenreferent Konrad Friedrich einen edlen Tropfen. Und auch das „Geburtstagskind“ Rosalie Moll, die ihren 83. Geburtstag feierte, durfte sich freuen. Ehrengast und mit 102 Jahren zugleich älteste in der Runde der Versammelten war Elisabeth Wagner: Sie wohnt zwar in München, kommt aber regelmäßig zum Sport nach Hallbergmoos.

Seniorenreferent Konrad Friedrich, der die Veranstaltung moderierte, sorgte beim „Hoagart“ mit seinen Geschichten für besinnliche Momente. Friedrichs Dank galt den vielen Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben: Den Rathaus-Damen, den fleißigen Chauffeuren Robert Wäger und Heinrich Lemer, die den „Senioren-Shuttle“ steuerten, sowie den First Respondern. Den Hut zog der Seniorenreferent vor den Gästen, die durch ihr Schaffen und Wirken Gemeinwohl und Gemeinschaft maßgeblich stützen. Er wandte den Blick aber auch auf gesellschaftliche und globale Probleme, seien es Kriege, Klimawandel, soziale Ungerechtigkeit oder Altersarmut „auch vor der eigenen Haustür“. „In diesen Tagen habe ich gelesen: ‚Früher war Weihnachten mehr’. Dieses ‚Mehr“, losgelöst von kommerziellen Gedanken, wünsche ich allen von ganzen Herzen.“

Eva Oestereich

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