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Zahlen im Landratsamt vorgestellt 

Diese drei Freisinger Regionen stehen bei Touristen ganz oben auf der Liste

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Der Tourismus in Bayern wächst. Der Tourismus in Oberbayern wächst stärker. Noch stärker in der Region München. Und noch viel stärker wächst der Tourismus im Landkreis Freising.

Freising – Landrat Josef Hauner sprach von „überwiegend sehr erfreulichen Zahlen“, die gestern Martina Mayer, die Tourismusreferentin des Landkreises, vorlegte. Doch man ruht sich nicht aus. „Auch wenn man gut ist, kann man besser werden“, sagte der Landrat auch.

Um 4,9 Prozent sind die Zahlen der Ankünfte in Bayern im vergangenen Jahr gegenüber 2016 gestiegen (37,28 Millionen). In Oberbayern lag die Steigerung bei 7,3 Prozent (16,86 Millionen Ankünfte), im Landkreis Freising bei 12,6 Prozent: 641 851 Ankünfte konnte man 2017 zählen, außerdem 969 267 Übernachtungen – ein Plus von 9,2 Prozent gegenüber 2016. Größere Zuwächse und mehr Ankünfte hat im Münchner Umland sonst nur noch der Landkreis Erding zu verzeichnen. Der Grund ist klar: die Therme. Innerhalb des Landkreises Freising kommen 63,4 Prozent der Besucher aus Deutschland. In der Stadt Freising, wo man im vergangenen Jahr 272 554 Ankünfte notieren konnte (ein Plus von 8,4 Prozent), lag der Anteil der Besucher aus Deutschland bei nur 46,4 Prozent. Die im Vergleich zu 2016 prozentual stärksten Zuwächse bei den Ankünften und Übernachtungen verzeichneten Marzling (59,7 Prozent mehr Ankünfte, nämlich 14 241, und 62,8 Prozent mehr Übernachtungen, nämlich 20 723), Hallbergmoos (plus 33,7 beziehungsweise 27 Prozent) und Hohenkammer (plus 26 beziehungsweise 6,8 Prozent). Leicht um 1,6 Prozent auf 6789 zurückgegangen sind die Ankünfte in Moosburg. Dafür liegt dort die Aufenthaltsdauer mit 3,3 Tagen überdurchschnittlich hoch.

Das war das, was Hauner als „gut sein“ bezeichnete. Eine völlig neue, soeben erschienene Freizeitbroschüre, eine überarbeitete Radkarte und ein in Vorbereitung befindlicher eigener Internetauftritt für den Freizeit- und Tourismusbereich im Landkreis waren dann das, was der Landrat mit „besser werden“ meinte. Die Radkarte mit einer Erweiterung um wichtige Infos und Tipps (beispielsweise einem Verzeichnis fahrradfreundlicher Gastbetriebe) soll dem Fahrradboom, so Mayer, gerecht werden. Eine Freizeitbroschüre, die wirklich sämtliche Ausflugsziele und Freizeitmöglichkeiten im Landkreis aufführt, die rund 70 solcher Ziele kurz beschreibt und die nach den Bereichen Sehenswertes & Kultur, Sport & Erholung sowie Hopfen, Bier & Landleben gegliedert ist, soll Gäste und Einheimische informieren und neue Zielgruppen erschließen, sagt Mayer. Und dann ist da noch der künftige Online-Auftritt des Freizeit- und Tourismusbereichs im Landkreis: Bisher als Unterrubrik auf der Landkreis-Homepage zu finden, soll im Lauf des Jahres eine eigene Website erarbeitet werden. Damit das optimal gelingt, lässt sich Mayer als „eCoach“ ausbilden.

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