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Diese Kulturprojekte werden 2018 in Freising gefördert

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Freising ist Kulturstadt - das zeigt sich, wenn man die Kulturförderungen betrachtet. Auch 2018 werden wieder einige Projekte unterstützt.

Freising – 21 Anträge auf Förderung von Kulturprojekten aus Mitteln des Kulturfonds der Stadt Freising wurden 2017 bearbeitet.  Zwei dieser Projekte stammten noch aus 2016, 19 neue Anträge waren eingereicht worden – ein Plus von sechs gegenüber 2016, so berichtete der Leiter des Kulturreferats, Ingo Bartha, am Dienstag vor dem Kulturausschuss. 17 der 19 Projektanträge seien in 2017 auch genehmigt worden, ein Antrag sei abgelehnt, ein anderer zurückgezogen worden. Insgesamt wurden exakt 34 006,53 Euro ausgeschüttet (2016 waren es rund 18 770 Euro). Das Fazit: Eine große Bandbreite an Projekten sei 2017 gefördert worden, ebenso wurden sowohl große als auch kleine Kulturvorhaben gefördert.

Und 2018 geht das so weiter. Der Kulturausschuss genehmigte am Dienstag die ersten Anträge für das laufende Jahr: Mit 1500 Euro wird das Tanzturnier „Black Bear Battle 2018“ unterstützt, das Benedikt Mordstein Anfang April im Tanzsportzentrum Attaching veranstalten wird: Dabei werden die besten Breakdancer im Alter bis zu 16 Jahren gesucht. Die veranschlagten Kosten – beispielsweise für eingeladene Top-Breakdancer, für Jury, für Werbung – werden auf 2770 Euro geschätzt. 400 Euro kommen durch Eintrittsgelder wieder herein. Und 1500 Euro für die Veranstaltung, die schon 2017 mit 1500 Euro gefördert wurde, kommen aus dem Kulturfonds.

Über 2300 Euro kann sich der Asamchor Freising freuen. Der wird am 16. Juni in der Pfarrkirche St. Georg die Messe h-moll von Johann Sebastian Bach aufführen, hat dafür rund 25 000 Euro an Ausgaben für Musiker, Bühnentechnik, Marketing & Co. veranschlagt. 3500 Euro wird man an Eigenmitteln einsetzen, rechnet mit 14 000 Euro aus Eintrittsgeldern und 2200 Euro aus Sponsoring. Einen Teil des zu erwartenden Fehlbetrags wird nun also der Kulturfonds abdecken.

Und dann war da noch der Verein der Togoer, der einen Zuschuss für das Afrikafest (vom 29. Juni bis 1. Juli in der Luitpoldanlage) beantragt hatte. Die Ausgaben wurden auf 21 500 Euro geschätzt (Bühne, Bands, Künstler, Werbung). Dem stellte der Verein 2500 Euro Eigenmittel, 4000 Euro Sponsorengelder und 9000 Euro aus Standgebühren und Getränkeverkauf gegenüber. Von der Unterdeckung in Höhe von 6000 Euro wird der Kulturfonds 2400 Euro übernehmen, so haben es die Stadträte beschlossen.

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