Diverse Baustellen in Wolfersdorf

Wolfersdorf – Die Voraussetzungen sind geschaffen: Jetzt gilt es, den Verein „Kulturraum Ampertal“ mit Leben zu erfüllen. Bürgermeister Sebastian Mair schwebt nach dem jüngst beschlossen Beitritt vor, entsprechende Projekte auf den Weg zu bringen. Im Fokus stehen die Energiewende und der öffentliche Personennahverkehr.

Der Gemeinderat werde sich Gedanken in diese Richtung machen, kündigte Mair nach dem Beitritt zum „Kulturraum Ampertal“ an. Es geht dabei um interkommunalen Zusammenarbeit und darum Fördermittel zu bekommen, die jede Gemeinde für sich wohl nicht erhalten würde. Bisher handelte es sich um einen lockeren Verbund im Zuge eines integrierten, ländlichen Entwicklungskonzeptes. Jetzt sollen der laufende Betrieb und die Finanzierung dauerhaft gesichert werden.

Wie viel die Mitgliedschaft kostet, „steht in der Satzung noch nicht drin“, stellte Mair fest. Er gehe aber davon aus, dass sich das regeln lässt. „Jetzt geht es um diverse Vorschläge, die Energiewende voranzubringen“, sagte er. „Die Energie“, etwa Fotovoltaikanlagen auf gemeindlichen Gebäuden, sei zwar das Hauptziel, aber es gebe auch andere Baustellen, erklärte Mair. Als Beispiel nannte er den öffentlichen Personennahverkehr. Um die Busverbindungen in Wolfersdorf und Umgebung ist es demnach nicht zum Besten bestellt.

Neben Fotovoltaik, die im Zuge des Turnhallenneubaus Thema sein dürfte, sieht der Gemeindechef etwa auch bei der Straßenbeleuchtung Handlungsbedarf. Aktuell hat der Gemeinderat vier neue Leuchtstellen in LED-Technik im Bereich der neuen Schulturnhalle beschlossen.

Alexander Fischer

Rubriklistenbild: © dpa

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